Illegale Heizöl-Affäre in Bovenden: Zoll deckt Steuerbetrug mit rotem Diesel auf

Lotta Brandt
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Luftaufnahme eines rauchenden Werks mit Gebäuden, Bäumen und Fahrzeugen drumherum, mit dem Text "General Office and Works, North Tonawanda, New York" unten.Lotta Brandt

Anonymer Hinweis führt Ermittler zu illegaler Tankstelle - Illegale Heizöl-Affäre in Bovenden: Zoll deckt Steuerbetrug mit rotem Diesel auf

Zollbeamte haben in Bovenden bei Göttingen eine illegale Kraftstoffoperation aufgedeckt. Aufgrund eines anonymen Hinweises stießen Ermittler auf ein verstecktes Lager mit rot eingefärbtem Heizöl – das später auch in Privatfahrzeugen nachgewiesen wurde. Nach Schätzungen der Behörden belaufen sich die Steuerausfälle auf über 1.600 Euro; ein Steuerhinterziehungsverfahren ist nun eingeleitet.

Bei der Razzia auf einem Grundstück im Landkreis Göttingen entdeckten die Beamten vier Lagertanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von 3.200 Litern, von denen etwa die Hälfte mit Heizöl gefüllt war. Der Kraftstoff war mit einem roten Farbstoff markiert – ein klares Indiz dafür, dass er für Heizungsanlagen und nicht für den Straßenverkehr bestimmt war.

Untersuchungen an Proben aus örtlichen Fahrzeugen ergaben, dass diese mit dem gefärbten Heizöl statt mit regulärem Diesel betrieben worden waren. Diese Praxis ist illegal, da der markierte Kraftstoff niedriger besteuert wird und nicht für Fahrzeuge verwendet werden darf. Nun soll geklärt werden, wie viel Öl eingekauft wurde und ob Teile davon an Dritte weiterverkauft wurden.

Der bestätigte Steuerausfall durch die Hinterziehung beläuft sich bereits auf über 1.600 Euro. Den Verantwortlichen drohen empfindliche Strafen, darunter Geldbußen oder Haftstrafen von bis zu fünf Jahren. Die Zollfahnder leiteten das Steuerhinterziehungsverfahren noch während der Vor-Ort-Kontrolle ein.

Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden das volle Ausmaß der Machenschaften aufdecken wollen. Beteiligte im illegalen Kraftstoffhandel müssen mit Strafverfolgung wegen Steuerhinterziehung rechnen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Kraftstoffbetrug in der Region konsequent zu bekämpfen.

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