Covic trifft sein erstes Bundesliga-Tor – und das in der 94. Minute

Lotta Brandt
Lotta Brandt
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Eine Gruppe von Fussballspielern feiert ein Tor auf dem Platz vor einer jubelnden Menge, mit einem Banner mit Text im Hintergrund.Lotta Brandt

Patrice Covic erzielt in seiner Heimatstadt und rührt Vater Ante - Covic trifft sein erstes Bundesliga-Tor – und das in der 94. Minute

Patrice Covic trifft sein erstes Bundesliga-Tor – und das mit dramatischem Timing

In der 94. Minute besiegelte Patrice Covic mit seinem Treffer den 4:1-Sieg von Werder Bremen gegen Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei. Für den Stürmer war dieser Moment besonders emotional: Er spielte in seiner Heimatstadt, umgeben von familiärer Fußballgeschichte.

Covics Weg begann in Berlin, wo er zehn Jahre in der Jugendakademie von Hertha BSC verbrachte. Von der U9 bis zur U19 entwickelte er sich zu einem vielseitigen und offensivstarken Flügelspieler. Sein Vater, Ante, hinterließ ebenfalls Spuren beim Verein: Er spielte in der Bundesliga, war kurzzeitig Cheftrainer und übernahm später die U19 von Hertha.

Das Tor gegen Union Berlin war mehr als nur ein persönlicher Meilenstein. Covic beschrieb das Erlebnis als "unglaublich" – umso besonderer durch die tiefen Fußballwurzeln seiner Familie in der Region. Nach dem Spiel sprach er mit Wärme über Hertha BSC und betonte, dass der Verein für immer einen Platz in seinem Herzen habe.

Trotz der Freude über sein Tor bleibt Covic unsicher, was er von Werder Bremens Tradition hält, Ersttorschützen symbolisch zu "bestrafen". Dennoch wird er seine Mannschaftskameraden gerne einladen, um den Moment zu feiern. Für die Zukunft wünscht er sich, dass der Verein bald wieder in die obere Tabellenhälfte der Bundesliga zurückkehrt.

Sein spätes Siegtor krönte nicht nur einen unvergesslichen Abend für Werder Bremen, sondern unterstrich auch Covics Entwicklung vom Nachwuchstalent zum Bundesliga-Torschützen. Mit familiären Bindungen zum Fußball und einer vielversprechenden Karriere steht seine Geschichte erst am Anfang.