Frankfurts Bahnhofsviertel wird sicherer: Kriminalität sinkt nach neuem Sicherheitsplan

Lotta Brandt
Lotta Brandt
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Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, im Hintergrund eine Brücke und ein Gebäude.Lotta Brandt

Regierung: Kontrollen im Bahnhofsviertel zeigen Wirkung - Frankfurts Bahnhofsviertel wird sicherer: Kriminalität sinkt nach neuem Sicherheitsplan

Frankfurts Bahnhofsviertel verzeichnet Rückgang der Kriminalität seit Start eines neuen Sicherheitsplans

Seit der Einführung eines neuen Sicherheitskonzepts ist im Frankfurter Bahnhofsviertel ein Rückgang der Kriminalität zu verzeichnen. Die Landesregierung setzte im März 2025 eine Sieben-Punkte-Strategie um, um illegale Aktivitäten einzudämmen und die öffentliche Sicherheit zu verbessern. Beamte bewerten die Initiative inzwischen als Erfolg und verweisen auf erste positive Entwicklungen in zentralen Bereichen.

Der Plan sieht eine verstärkte Polizeipräsenz, häufigere Kontrollen sowie den Einsatz KI-gestützter Videoüberwachung vor. Seit der Umsetzung fanden im Viertel bereits über 800 Überprüfungen statt. Ziel ist es, Drogenhändler und -konsumenten abzuschrecken und den Bezirk für den illegalen Handel weniger attraktiv zu machen.

Besonders deutlich ging die Zahl der Straßenraubüberfälle zurück: Sie sank um 73 Fälle auf insgesamt 198 im vergangenen Jahr. Auch die Fallzahlen bei Taschendiebstählen verringerten sich – von etwa 800 auf weniger als 540. Neben repressiven Maßnahmen umfasst die Strategie zudem Hilfsangebote für Obdachlose und Suchtkranke, um Eskalationen frühzeitig zu verhindern.

Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) bestätigte, dass wichtige Etappenziele erreicht wurden. Aktualisierte Zahlen zu anderen Delikten wie Vandalismus oder öffentlichem Drogenkonsum liegen jedoch noch nicht vor.

Die Sicherheitsstrategie hat in bestimmten Bereichen – vor allem bei Diebstahl und Raub – messbare Erfolge gebracht. Die Behörden beobachten die weiteren Auswirkungen weiterhin und erweitern gleichzeitig die Unterstützungsangebote für gefährdete Gruppen. Langfristige Effekte auf die allgemeine öffentliche Sicherheit bleiben abzuwarten.