250-Kilo-Bombe in Dresden entdeckt: 18.000 Menschen fliehen vor Kriegsrelikt
Zweiter Weltkrieg: Bombe in Dresden entschärft - Zünder vor Ort detoniert - 250-Kilo-Bombe in Dresden entdeckt: 18.000 Menschen fliehen vor Kriegsrelikt
250-Kilo-Weltkriegsbombe in Dresdner Innenstadt entdeckt – 18.000 Menschen müssen evakuieren
In der Dresdner Innenstadt wurde am Sonntag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, die zur Evakuierung von 18.000 Menschen führte. Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger wurde in der Nähe der eingestürzten Carolabrücke auf der Neustädter Seite der Elbe gefunden. Die Behörden richteten umgehend eine Sperrzone mit einem Radius von 1.000 Metern ein, während Kampmittelräumer daran arbeiteten, die Gefahr zu beseitigen.
Die Bombe war bei einer routinemäßigen Munitionssuche entdeckt worden. Anders als viele andere Kriegsrelikte verfügte sie nur über einen einzigen Zünder – ihr schlechter Zustand machte sie jedoch höchst instabil. Fachleute kamen zu dem Schluss, dass eine manuelle Entschärfung aufgrund der schweren Beschädigungen durch den ursprünglichen Abwurf zu riskant sei.
Um den Zünder sicher zu entfernen, setzte das Team einen Hochdruck-Wasserstrahlschneider ein. Mit dieser Methode gelang es, den Bombenboden zusammen mit dem Zünder in einem Stück zu bergen. Wäre dieser Ansatz gescheitert, hätte als letzte Option nur noch eine kontrollierte Sprengung vor Ort in Frage gekommen.
Die gesamte Operation dauerte zwei Stunden. Sobald der Zünder isoliert war, wurde er vor Ort zerstört, wobei nur ein kleines Fragment zurückblieb. Dies war der gefährlichste Teil der Bombe, und seine Beseitigung sorgte dafür, dass der Rest ohne weiteres Risiko entschärft werden konnte.
In den vergangenen fünf Jahren gab es in Deutschland rund 2.500 ähnliche Funde, davon allein im Jahr 2023 etwa 650. Großstädte wie Berlin, Köln und München bleiben Schwerpunkte für die Bergung von Kriegsaltlasten.
Durch den erfolgreichen Einsatz konnte eine mögliche Katastrophe in einem dicht besiedelten Gebiet verhindert werden. Die Anwohner durften zurückkehren, nachdem die Sperrzone aufgehoben worden war. Die Dresdner Kampmittelräumdienste bestätigten, dass an der Fundstelle keine weiteren Gefahren mehr bestünden.
Wildunfälle und Brandstiftung: Niedersachsen warnt vor Gefahren im Straßenverkehr
Ein Reh bringt eine Autofahrerin von der Straße ab – 20.000 Euro Schaden. Gleichzeitig brennt eine Bahn-Toilette. Warum Niedersachsen jetzt besonders wachsam sein muss.
Feuerwehr Beckedorf: Neues Fahrzeug, Ehrungen und ein tödlicher Einsatzunfall
Zwischen Rettungseinsätzen und Ehrungen für 40-jährige Treue prägte ein tödlicher Tesla-Brand das Jahr. Wie die Feuerwehr Südheide damit umgeht – und was 2026 kommt.
Feuerwehr Beckedorf: Neues Fahrzeug, tragischer Unfall und langjährige Ehrungen in 2025
Ein Jahr zwischen Fortschritt und Tragödie: Während die Feuerwehr Beckedorf moderne Technik einweihte, forderte ein Brand auf der L240 ein Menschenleben. Doch die Ehrungen für 40-jährige Treue zeigen, was ehrenamtliches Engagement bedeutet.
Polizei in Niedersachsen im Dauereinsatz: Von Verfolgungsjagden bis zur Vermisstensuche
Ein Wochenende voller Adrenalin: Die Polizei stoppt einen flüchtigen Fahrer auf der A1, findet eine vermisste Seniorin und nimmt Diebe fest. Was passierte in diesen 48 Stunden?