BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Spezialisten Silox und zieht Konsequenzen
BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Spezialisten Silox und zieht Konsequenzen
BASF verkauft Teile seines Hydrosulfit-Geschäfts an Silox
BASF hat einen Teil seines Hydrosulfit-Geschäfts an Silox veräußert, einen Spezialisten für Reduktions- und Bleichmittel. Der Deal folgt auf die Entscheidung von BASF, die Produktion von Hydrosulfiten am Standort Ludwigshafen im Rahmen einer umfassenden strategischen Überprüfung einzustellen. Beide Unternehmen haben die Vereinbarung nun finalisiert, die wichtige Vermögenswerte und geistiges Eigentum umfasst.
Silox übernimmt ausgewählte Hydrosulfit-bezogene Assets von BASF, darunter Produktionsanlagen, technisches Know-how, Patente sowie zugehörige Marken. Auch spezielle Behälter, die im Herstellungsprozess eingesetzt werden, sind Teil der Transaktion.
Hydrosulfite spielen in zahlreichen Branchen eine entscheidende Rolle. Sie dienen als Reduktionsmittel in der Textilfärbung und als Bleichzusätze in der Papierherstellung. Silox, mit über 70 Jahren Erfahrung, betreibt Standorte in Belgien, Indien und Kanada und zählt damit zu den führenden Anbietern in diesem Sektor.
Jean-Christophe Bogaert, Geschäftsführer von Silox, betonte die Bedeutung des Deals. Die Übernahme unterstreiche das langfristige Engagement des Unternehmens für die Papier- und Textilindustrie, so Bogaert. Zudem stärke sie die Fähigkeit von Silox, hochwertige Hydrosulfite weltweit anzubieten.
Trotz dieses Verkaufs wird BASF die Produktion anderer anorganischer Chemikalien in Ludwigshafen fortsetzen, darunter Alkoholate, Sulfite und Stickstoffsalze. Damit bleibt der Standort ein wichtiger Lieferant auf dem Markt.
Die Transaktion festigt die Position von Silox als führender Anbieter von Hydrosulfit-basierten Produkten. BASF konzentriert sich unterdessen weiter auf andere Chemiesparten in Ludwigshafen. Weitere Details zu den verbleibenden Hydrosulfit-Aktivitäten von BASF außerhalb dieses Deals wurden nicht bekannt gegeben.
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