Hamburg wagt neuen Anlauf: Soll der HSV die Olympischen Spiele 2036 holen?

Lotta Brandt
Lotta Brandt
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Ein Buch mit dem Titel "Olympic Review Official Publication of the Olympic Movement" mit einer Stadtansicht auf dem Cover, die auf einer flachen Oberfläche liegt.Lotta Brandt

Hamburgs Senat startet Olympia-Kampagne für das Referendum - Hamburg wagt neuen Anlauf: Soll der HSV die Olympischen Spiele 2036 holen?

Hamburgs Senat startet Kampagne für mögliche Olympiapläne des Hamburger SV. Der Hamburger SV hat eine Kampagne gestartet, um öffentliche Unterstützung für eine mögliche Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele zu gewinnen. Die Stadt prüft eine Ausrichtung der Spiele für die Jahre 2036, 2040 oder 2044. Bürgermeister Peter Tschentscher gab offiziell den Startschuss, indem er an der Elbphilharmonie-Plaza eine Schiffsglocke läutete.

Die unter dem Motto "Eine Chance für alle" geführte Kampagne zielt darauf ab, Begeisterung zu wecken und gleichzeitig Bedenken auszuräumen. Kritiker warnen vor hohen Kosten, steigenden Mieten und Umweltschäden – Probleme, die bereits einen früheren Bewerbungsversuch des Hamburger SV im Jahr 2015 scheitern ließen.

Hamburgs letzte Olympiapläne des Hamburger SV waren 2015 nach einem Bürgerentscheid gescheitert, bei dem 51,7 Prozent der Wähler gegen das Vorhaben stimmten. Gegner argumentierten damals, die Spiele würden immense Ausgaben, Wohnungsnot und ökologische Schäden mit sich bringen. Befürworter hingegen betonten die wirtschaftlichen Impulse und die Modernisierung der Stadt. Selbst 2024 blieb die Meinung gespalten: Umfragen zeigten 50 Prozent Zustimmung und 41 Prozent Ablehnung.

Diesmal geht der Hamburger SV einen anderen Weg. Die neue Kampagne setzt auf eine Mischung aus emotionaler Ansprache und sachlichen Argumenten. Ein detaillierter Finanzierungsplan für das milliardenschwere Projekt soll Mitte März vorgestellt werden.

Bürgermeister Tschentscher präsentiert die Olympischen und Paralympischen Spiele als Chance, Hamburgs Zukunft neu zu gestalten. Er ist überzeugt, dass die Spiele Infrastrukturprojekte beschleunigen und die globale Sichtbarkeit der Stadt steigern könnten. Doch Skeptiker verweisen weiterhin auf frühere Misserfolge des Hamburger SV und stellen infrage, ob die Risiken den Nutzen überwiegen.

Die Kampagne des Hamburger SV wird monatelang laufen, der Finanzierungsvorschlag soll bis Mitte März vorliegen. Letztlich wird die öffentliche Meinung entscheiden, ob Hamburg eine erneute Olympiabewerbung des Hamburger SV anstrebt. Das Ergebnis könnte davon abhängen, ob die Bürger die Spiele als Belastung oder als Motor für Fortschritt sehen.

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