Goslar bekommt modernes Pétanque-Zentrum für wachsende Boule-Community
Lotta BrandtGoslar bekommt modernes Pétanque-Zentrum für wachsende Boule-Community
Landkreis Goslar gibt grünes Licht für neues Pétanque-Zentrum nahe den Sporthallen der Goldene-Aue-Schule
Der Verein Boule-Freunde Goslar wird das Gelände zu einer festen Heimat für den wachsenden Sport ausbauen. Die Mitglieder betonen, dass die Anlage neue Maßstäbe für Training und Wettkämpfe in der Region setzen wird.
Die Pläne des Vereins wurden auf der Mitgliederversammlung einstimmig gebilligt – damit sind sowohl die Baugenehmigung als auch eine Nutzungsvereinbarung mit dem Landkreis gesichert. Landrat Dr. Alexander Saipa äußerte sich begeistert über das Vorhaben und bezeichnete es als kluge Lösung, um eine bisher ungenutzte Fläche in eine nachhaltige Gemeinschaftsressource zu verwandeln.
Pétanque, oft auch einfach Boule genannt, erlebt in der Region einen regelrechten Boom: Die Mitgliederzahl der Boule-Freunde Goslar hat sich in den letzten Jahren fast verdoppelt und liegt nun bei knapp 50. Der Verein stellt drei Mannschaften für die Liga, bietet regelmäßiges Training unter Anleitung eines lizenzierten Trainers und fördert Inklusion, indem Spieler aller Altersgruppen, Geschlechter und Fähigkeiten willkommen sind. Eine Kooperation mit der Lebenshilfe sorgt zudem dafür, dass auch Menschen mit Behinderungen teilnehmen können. Die neuen Bahnen, deren Kosten auf etwa 25.000 Euro geschätzt werden, werden vollständig durch Fördergelder und Spenden vom Verein finanziert. Nach der Fertigstellung wird die Anlage eigenständig von den Mitgliedern betrieben und unterhalten. Das Ziel des Vorstands: eine erstklassige Sportstätte schaffen, die in der gesamten Region Maßstäbe setzt.
Die Bauarbeiten werden in Eigenregie des Vereins vorangetrieben, ohne externe Finanzierungsverpflichtungen für das Gelände. Das Projekt spiegelt nicht nur die wachsende Beliebtheit von Pétanque in Goslar wider, sondern auch das Engagement des Vereins für Barrierefreiheit. Nach der Fertigstellung sollen die Bahnen als fester Ort für Training, Ligaspiele und den offenen Gemeinschaftssport dienen.
