Drohende Streiks bei Allgäu-Kliniken nach gescheiterten Tarifverhandlungen
Lotta BrandtDrohende Streiks bei Allgäu-Kliniken nach gescheiterten Tarifverhandlungen
Streiks drohen an der Allgäu-Kliniken-Gruppe nach gescheiterten Tarifverhandlungen
Die Gewerkschaft Verdi hat vor Arbeitsniederlegungen bei der Tochtergesellschaft Allgäu Klinik Service gGmbH (AKS) gewarnt, nachdem die Lohnverhandlungen gescheitert sind. Der Streit um die Bezahlung zieht sich bereits seit Anfang 2024 hin.
Im Mittelpunkt des Konflikts stehen die Gehälter der Beschäftigten bei AKS, das Dienstleistungen für das Kliniknetz erbringt. Seit Monaten verhandelt Verdi mit dem Arbeitgeber – bisher ohne Ergebnis.
Die Gewerkschaftsvertreterin Uschi Zwick bestätigte, dass weitere Streiks drohen, falls sich kurzfristig keine Einigung abzeichnet. Die Drohung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem beide Seiten in den Lohnfragen noch weit auseinanderliegen.
Für die AKS-Mitarbeiter:innen besteht nun die Gefahr von Arbeitsniederlegungen, sofern kein Durchbruch gelingt. Die Gewerkschaft hat deutlich gemacht, dass Verzögerungen in den Verhandlungen zu einer Eskalation führen werden. Sollte der Streit anhalten, könnten auch der Klinikbetrieb beeinträchtigt werden.
