Radschnellweg zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter bleibt bis Ende 2026 in der Schwebe
Noah WeberRadschnellweg zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter bleibt bis Ende 2026 in der Schwebe
Pläne für eine schnelle Radschnellverbindung zwischen Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter verzögern sich immer wieder
Das seit Jahren in Planung befindliche Projekt für eine hochwertige Radroute zwischen den drei Städten kommt nur langsam voran – Grund sind angespannte Marktbedingungen und zähe Entscheidungsprozesse. Nun soll der Streckenverlauf bis Ende 2026 endgültig feststehen, nachdem monatelang kaum Fortschritte erzielt wurden.
Verantwortlich für das Vorhaben ist der Regionalverband Großraum Braunschweig. Vorgesehen ist eine Y-förmige Trasse, die von Braunschweig aus nach Salzgitter und Wolfenbüttel abzweigt. Trotz anfänglicher Begeisterung verzögerte sich die Beauftragung eines Planungsbüros bis spät in den Oktober 2025 – bedingt durch hohe Nachfrage und begrenzte Bundesfördermittel. Dadurch verschob sich der gesamte Zeitplan.
Die Bürgerbeteiligung war mit über 300 eingereichten Vorschlägen für mögliche Routen deutlich größer als erwartet. Die Auswertung dieser Ideen dauerte länger als geplant, sodass Anfang 2026 noch immer kein endgültiger Streckenverlauf feststeht. Die ersten Zwischenergebnisse, in denen die drei vielversprechendsten Optionen vorgestellt werden, sollen nun im zweiten Quartal 2026 vorliegen. Vor der Sommerpause sind weitere öffentliche Veranstaltungen in allen drei Kommunen geplant, um die Ergebnisse zu diskutieren. Die Verantwortlichen betonen, dass das Auswahlverfahren transparent bleiben wird. Eine finale Entscheidung über die Strecke und die nächsten Schritte wird jedoch erst gegen Ende 2026 erwartet – nach weiteren Prüfungen und Abstimmungen.
Der Zeitplan des Projekts hat sich mittlerweile deutlich gegenüber den ursprünglichen Schätzungen verlängert; das letzte offizielle Update datiert von August. Falls alles nach Plan verläuft, soll die ausgewählte Route bis Ende 2026 feststehen. Weitere Verzögerungen könnten jedoch auch die Bauplanung und Finanzierungsgespräche zusätzlich in die Länge ziehen.
