Volkswagen stoppt ID. Buzz in den USA – zu teuer und zu wenig Reichweite
Volkswagen stoppt ID. Buzz in den USA – zu teuer und zu wenig Reichweite
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat die Produktion und den Verkauf seines elektrischen Bullis ID. Buzz für den US-Markt 2026 eingestellt. Die Entscheidung folgt auf schwache Absatzzahlen: In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 wurden weniger als 5.000 Einheiten verkauft. Gleichzeitig ist der Aktienkurs des Unternehmens seit Januar um 3,20 % gefallen und notiert derzeit bei 102,90 Euro.
Der ID. Buzz hatte in den USA mit einem hohen Einstiegspreis von rund 60.000 Dollar und einer begrenzten Reichweite von etwa 370 Kilometern zu kämpfen. Hinzu kamen Importzölle, Rückrufaktionen und der Verlust einer Steuergutschrift in Höhe von 7.500 Dollar, was die Kaufbereitschaft zusätzlich dämpfte. Trotz dieser Rückschläge verzeichnete Volkswagen Nutzfahrzeuge weltweit einen Anstieg bei den Auslieferungen rein elektrischer Fahrzeuge – die Zahlen verdoppelten sich auf 65.900 Einheiten.
Innerhalb des Konzerns einigte sich die Tochtergesellschaft MAN mit den Arbeitnehmervertretern auf den Abbau von 2.300 Stellen in Deutschland bis zum nächsten Jahrzehnt. Die Vereinbarung sieht vor, betriebsbedingte Kündigungen bis 2035 zu vermeiden, und sichert Investitionen in Höhe von knapp einer Milliarde Euro. Ziel ist es, die Kosten zu senken, ohne kurzfristige Arbeitskonflikte auszulösen. Die Einschätzungen der Analysten zur Volkswagen-Aktie bleiben gespalten: Die Bank of America hält an ihrer "Kauf"-Empfehlung fest und verweist auf einen starken Modellzyklus für 2026. Bernstein Research hingegen stuft die Aktie mit "Market-Perform" ein und zeigt sich zurückhaltender. Technisch gilt der Wert derzeit als überverkauft, mit einem RSI von 27,8.
Die Einstellung des ID. Buzz in den USA spiegelt die größeren Herausforderungen wider, mit denen der Markt für Elektrofahrzeuge konfrontiert ist. Volkswagen Nutzfahrzeuge wird sich nun auf andere Modelle konzentrieren, während die Stellenstreichungen bei MAN die langfristige finanzielle Stabilität stärken sollen. Die weitere Entwicklung der Aktie und die Bewertungen der Analysten werden maßgeblich davon abhängen, wie sich diese Maßnahmen in den kommenden Monaten auswirken.
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