Volkswagen sichert Arbeitsplätze und Lohnerhöhungen bei PowerCo bis 2030
Hannah BöhmArbeitsplatzsicherheit für VW-Batterietochter vereinbart - Volkswagen sichert Arbeitsplätze und Lohnerhöhungen bei PowerCo bis 2030
Volkswagen hat mit den Beschäftigten seiner Batteriesparte PowerCo eine Tarifvereinbarung ausgehandelt. Die Einigung soll Arbeitsplätze am neuen Standort Salzgitter und darüber hinaus bis Ende 2030 sichern. Zudem erhalten die Mitarbeiter im Rahmen der Vereinbarung eine Lohnerhöhung.
Die Regelung betrifft die Batterieproduktion von Volkswagen, die Zellen für Elektrofahrzeuge liefert. Sie garantiert, dass es aus betrieblichen Gründen zwischen dem 1. März 2026 und dem 31. Dezember 2030 keine Entlassungen geben wird – vorausgesetzt, beide Seiten unterzeichnen den Vertrag bis zum 28. Februar.
Laut den Vereinbarungen steigen die Grundlöhne für die PowerCo-Mitarbeiter um 5,5 %. Das Unternehmen expandiert rasant und plant bis 2030 weltweit acht Gigafactories. Neben dem bestehenden Werk in Salzgitter entstehen neue Standorte in Kanada, den USA, Brasilien, Spanien, Tschechien und an einem weiteren deutschen Ort. Zusammen sollen diese Fabriken eine jährliche Batteriekapazität von über 200 Gigawattstunden produzieren.
Volkswagens Engagement im Batteriebereich untermauert den Wandel hin zur Elektromobilität. Während das Werk in Salzgitter bereits in Betrieb ist, werden die zusätzlichen Standorte die globale Lieferkette des Konzerns stärken.
Damit die Tarifvereinbarung in Kraft tritt, muss sie bis Ende Februar bestätigt werden. Bei einer Bestätigung würde sie den PowerCo-Beschäftigten bis 2030 Arbeitsplatzsicherheit bieten und die Löhne um 5,5 % erhöhen. Die Expansion der Batterieproduktion bleibt auf Kurs – in den kommenden Jahren sollen mehrere Gigafactories eröffnet werden.
