VW verlagert Golf-Produktion nach Mexiko – das Ende einer Ära in Wolfsburg
VW verlagert Golf-Produktion nach Mexiko – das Ende einer Ära in Wolfsburg
Volkswagen vollzieht tiefgreifende Änderungen in seiner Produktion und verlagert erstmals Teile der Fertigung des Golf ins Ausland. Bis 2026 werden Teile der Modellmontage vom Stammsitz Wolfsburg nach Puebla in Mexiko verlegt. Die Umstellungen gehen mit Personalabbau und Werksrestrukturierungen in den kommenden Jahren einher.
Das Werk Wolfsburg wird deutlich verkleinert: Die Fertigungslinien für den Golf Variant laufen bis Ende 2025 aus. Ab Frühjahr 2026 wird die bisherige Golf-Linie 4 ausschließlich die Modelle Tiguan und Tayron produzieren. Die Gesamtzahl der Montagelinien in Wolfsburg sinkt damit in den nächsten Jahren von vier auf zwei.
Volkswagen hatte zudem experimentiert, Mitarbeiter zwischen Standorten zu rotieren, um Schwankungen im Personalbedarf auszugleichen – mit durchwachsenen Ergebnissen. Slowakische Beschäftigte, die zeitweise in deutschen Werken eingesetzt waren, kehren bis Ende März in ihre Heimat zurück. Gleichzeitig zeigen Arbeiter aus Emden kaum Interesse an einem dauerhaften Wechsel nach Wolfsburg, trotz finanzieller Anreize des Konzerns.
Bis 2027 wird ein Teil der ID.3-Produktion von Zwickau nach Wolfsburg verlegt. Der Golf selbst soll bis zum Ende des Jahrzehnts als rein elektrisches Modell nach Wolfsburg zurückkehren. Während VW bereits in den 1960er-Jahren die Käfer-Produktion nach Mexiko verlegte, markiert der Schritt beim Golf eine Zäsur für das langjährige deutsche Vorzeigemodell.
Die Veränderungen reduzieren die Produktionskapazitäten in Wolfsburg und verändern den Fokus des Werks. Die Fertigung des Golf Variant wird vollständig nach Mexiko verlegt, während sich Wolfsburg auf die Elektroauto-Produktion vorbereitet. Die Maßnahmen spiegeln die übergreifende Strategie des Konzerns wider, seine Standorte für zukünftige Modelle und Marktbedürfnisse umzurüsten.
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