Matanovićs Comeback: Vom Torfluch zum Freiburg-Helden gegen Frankfurt
Hannah BöhmNach einem holprigen Start will Freiburgs Matanovic im 'Flow' bleiben - Matanovićs Comeback: Vom Torfluch zum Freiburg-Helden gegen Frankfurt
Igor Matanović findet beim SC Freiburg endlich seinen Rhythmus – nach einem holprigen Start. Der Stürmer, der im vergangenen Sommer von Eintracht Frankfurt wechselte, hatte zunächst mit Verletzungen und einer langen Torflaute zu kämpfen. Doch nun verhilft ihm seine aktuelle Form dem Team im Rennen um einen europäischen Startplatz.
Matanovićs Zeit in Freiburg begann mit Rückschlägen. Eine Muskelverletzung und das Ausbleiben von Toren machten ihm die ersten Monate schwer. Doch er blieb geduldig, gestützt von seinen Eltern – Kriegsflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien –, die ihm beibrachten, kleine Fortschritte zu schätzen. Ihr Rat half ihm, in schwierigen Phasen den Fokus zu behalten.
Seine Beharrlichkeit zahlt sich nun aus. Seit Januar hat der Angreifer fünf Tore erzielt und eine Vorlage beigesteuert – in allen Wettbewerben. Diese Leistungen trugen maßgeblich dazu bei, dass Freiburg in diesem Jahr sechs positive Ergebnisse einfuhr. Trainer Julian Schuster lobt Matanovićs Arbeitsmoral und bezeichnet sie als entscheidend für zentrale Aspekte des Teamspiels.
Am kommenden Wochenende trifft der Stürmer auf seinen Ex-Verein, Eintracht Frankfurt. Seine Zeit dort war frustrierend: Nur ein Bundesliga-Tor stand vor seinem Wechsel zu Buche. Jetzt sieht er das Spiel als Chance, sich zu beweisen – und gleichzeitig Freiburg Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Europapokal-Rennen zu sichern.
Matanovićs Aufschwung kommt für Freiburg zur richtigen Zeit. Seine Form stärkt die Aussichten auf die europäische Qualifikation, beginnend mit dem wichtigen Duell gegen Frankfurt. Die Widerstandsfähigkeit des Stürmers und die Unterstützung seiner Familie waren entscheidend für seine Wiedergeburt in dieser Saison.
