20 February 2026, 18:31

Salzgitter setzt auf Blitzer gegen Rotlichtsünder an gefährlicher Kreuzung

Ein rotes Auto fährt auf einer Straße neben einer Menschenmenge, einige tragen Mützen, mit Maschendrahtzaun links, einer Verkehrsampelstange, Bäumen, einer Brücke, einem Fahnenmast und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Salzgitter setzt auf Blitzer gegen Rotlichtsünder an gefährlicher Kreuzung

In Salzgitter sollen bald zwei neue Verkehrsüberwachungskameras an einer besonders gefährlichen Kreuzung installiert werden. Die Anlagen zielen auf Rotlichtverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen an der Ludwig-Erhard-Straße und der Peiner Straße ab. Die Behörden erhoffen sich durch die Maßnahme eine Reduzierung der Unfälle – seit 2022 gab es dort sieben Zusammenstöße, die auf Rotlichtfahrer zurückgingen.

Die Stadtverwaltung schlägt vor, feste Blitzer an der Kreuzung in Engelnstedt aufzustellen, einem der riskantesten Punkte der Region. Die Geräte sollen Fahrzeuge erfassen, die die Stadt in Richtung Lengede über die Peiner Straße verlassen sowie diejenigen, die aus dieser Richtung kommen. Jede Anlage kombiniert Rotlichtüberwachung mit Geschwindigkeitsmessung.

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Die Finanzierung des 220.000-Euro-Projekts erfolgt aus dem städtischen Haushalt für das Programm "Sicher & Sauber 2.0". Bei einer Genehmigung könnten die Kameras jährlich etwa 50.000 Euro durch Bußgelder einbringen. Bevor der Stadtrat darüber abstimmt, muss der Plan noch von den zuständigen Ausschüssen geprüft werden.

Hintergrund der Initiative ist ein Anstieg von Rotlichtverstößen und damit zusammenhängenden Unfällen in Salzgitter. Zwar liegen für andere Kreuzungen keine genauen Zahlen vor, doch verweisen die Verantwortlichen auf die sieben dokumentierten Crashs an dieser Stelle als Begründung für das Vorgehen.

Der Vorschlag geht nun in die Ausschussberatungen, bevor der Stadtrat endgültig entscheidet. Bei einer Zustimmung würden die Kameras nach ihrer Installation in Betrieb genommen. Die Stadt strebt damit eine Verbesserung der Verkehrssicherheit an und will die Kosten teilweise durch die Einnahmen aus Strafgeldern ausgleichen.