Grüne Woche Berlin startet mit rasantem Eröffnungsmarathon durch 20 Länderstände
Elias WernerTulpen-Taufe und Elchfleischbrot: Die Tour zur Grünen Woche - Grüne Woche Berlin startet mit rasantem Eröffnungsmarathon durch 20 Länderstände
Grüne Woche Berlin startete mit rasantem Rundgang durch internationale Aussteller
Die Berliner Grüne Woche eröffnete mit einem dicht gepackten dreieinhalbstündigen Rundgang durch ihre internationalen Ausstellungen. Offizielle Gäste und Vertreter machten kurze Station an jedem Stand, kosteten Spezialitäten, trafen auf Aussteller und zogen zügig weiter. Der Auftakt begann früh: Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer nahm erstmals in offizieller Delegation an der Grünen Woche teil.
Los ging es um 8:00 Uhr in der Halle Mecklenburg-Vorpommerns, wo Ministerpräsidentin Manuela Schwesig das Programm vorstellte. Die Zeit war knapp – für Händedruck, einen kleinen Bissen oder Schluck blieb nur Minuten, bevor es weiterging.
Am Stand des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) wurde Bio-Wurst präsentiert, doch Verkostungen gab es keine. Estland lockte mit offenen Sandwiches, belegt mit Elchfleisch auf dunklem Roggenbrot. Die niederländische Ausstellung feierte die Premiere einer neuen Tulpenart, der Berliner Jubiläumstulpe, die extra zum 100-jährigen Bestehen der Messe gezüchtet wurde. Minister Rainer taufte die Blume, indem er sie mit Sekt übergoss – statt ihn zu trinken. Später wurde das kulinarische Angebot vielfältiger: Die Ukraine reichte Sekt, Bulgarien bot Tänze und Börek-Gebäck, die Tschechische Republik zapfte Bier, und Polen versorgte die Runde mit Wurst.
Der schnelle Rundgang führte durch ein breites Spektrum – von Bio-Produkten über florale Neuheiten bis zu traditionellen Köstlichkeiten. Mit begrenzter Zeit pro Station erlebten die Teilnehmer einen temporeichen Einblick in die Highlights der Messe. Die Taufe der Berliner Jubiläumstulpe zählte zu den besonderen Momenten des Eröffnungstags.
