Neubau für Rewe und Penny Prospekt in Peine: Modernisierung statt Sanierung
Elias WernerNeubau für Rewe und Penny Prospekt in Peine: Modernisierung statt Sanierung
Zwei Supermärkte in der Wiesenstraße in Peine sollen abgerissen und neu aufgebaut werden. Die etwa 100 Meter voneinander entfernten Filialen von Rewe und Penny Prospekt werden an ihren bisherigen Standorten komplett neu errichtet. Ziel des Projekts ist es, die Märkte zu modernisieren und gleichzeitig das Erscheinungsbild sowie die Zugänglichkeit des umliegenden Gebiets zu verbessern.
Beide Gebäude weisen erhebliche bauliche Mängel auf. Der Rewe-Markt enthält schädliche Baumaterialien und verfügt über eine ineffiziente Raumaufteilung, sodass eine Sanierung kaum sinnvoll wäre. Selbst eine einfache Aufwertung würde aktuelle Energiestandards nicht erfüllen. Der Penny Prospekt, der 1989 erbaut wurde, leidet ebenfalls unter Belastungen durch Schadstoffe und müsste mit hohem Aufwand saniert werden, um den heutigen Anforderungen zu entsprechen.
Statt einer Sanierung schlagen die Betreiber einen kompletten Abriss und Neubau vor. Die neuen Entwürfe legen Wert auf ein ansprechenderes städtisches Erscheinungsbild mit besserer Begrünung sowie verbesserten Zuwegungen für Radfahrer und Fußgänger. Zudem sind Ladesäulen für Elektroautos geplant, und beide Märkte erhalten barrierefreie Zugänge. Die Verkaufsfläche des Rewe-Markts wird leicht auf etwa 2.100 Quadratmeter reduziert, während die des Penny Prospekt auf rund 1.000 Quadratmeter erweitert wird. Bevor die Arbeiten beginnen können, müssen jedoch Änderungen im Bebauungs- und Flächennutzungsplan genehmigt werden. Die Stadt Peine wird keine Baukosten übernehmen, da die Investoren das gesamte Projekt – inklusive Planung und Umsetzung – selbst finanzieren. Eine endgültige Entscheidung über den Vorschlag fällt in der Ratssitzung am 22. Januar.
Bei einer Genehmigung würden die beiden veralteten Supermärkte durch moderne, energieeffiziente Gebäude ersetzt. Das Projekt umfasst mehr Grünflächen, bessere Radwegeinfrastruktur und barrierefreie Zugänge. Öffentliche Mittel werden nicht eingesetzt, da die Betreiber sämtliche Kosten selbst tragen.
