Verlängerung der A39: Deutschland geteilt - Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt

Verlängerung der A39: Deutschland geteilt - Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt
Ausbauprojekt der A39: Streit um Nutzen-Kosten-Verhältnis Das Ausbauprojekt der Autobahn A39 sorgt für Kontroversen, da die Bewertungen seines Nutzen-Kosten-Verhältnisses weit auseinandergehen. Eine vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene unabhängige Studie kommt zu dem Schluss, dass das Vorhaben unter verschiedenen Szenarien wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Das Verkehrsministerium hält aktuelle Zahlen zurück und verweist auf ausstehende Aktualisierungen bei anderen Projekten. Die Bewertungen der A39 fielen in diesem Jahr unterschiedlich aus. Ursprünglich wies der Bundesverkehrswegeplan 2030 dem Projekt ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis von 2,1 zu. Eine Studie des Instituts für Verkehrsplanung und Straßenverkehr der TU Dresden, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt wurde, bewertete es jedoch negativ – mit Werten von bis zu -0,6 bei hohen CO₂-Preisannahmen und 0,9 unter konventionellen Szenarien. Die jüngste Bewertung von 5,2 stuft das Vorhaben dagegen als eine der obersten Prioritäten im Bundesstraßenbau ein. Befürworter argumentieren, die Verlängerung biete Volkswagen eine direkte, schnelle Anbindung an den Hamburger Hafen. Kritiker warnen jedoch, dass die Trasse Wälder durchschneiden würde, in denen Wildkatzen und Wölfe leben, und durch Regionen wie das Wendland und die Altmark sowie Städte wie Wittingen, Bad Bodenteich, Uelzen und Bad Bevensen führen würde. Hubertus Heil, SPD-Bundestagsabgeordneter, reagierte auf Anfragen zum Projekt zurückhaltend und verwies auf Faktoren wie die Nähe zum Hamburger Hafen und dem Volkswagen-Werk in Wolfsburg. Richard Hartl, Hauptautor der Umweltministerium-Studie, zeigt sich verwundert, dass das Verkehrsministerium mit denselben Daten zu einem Wert von 5,1 gelangt ist – während seine Studie lediglich 0,9 ergab. Die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit des A39-Ausbaus bleibt umstritten, wobei die geschätzten Mindestkosten bei 1,6 Milliarden Euro liegen. Während Befürworter die Vorteile für die Industrie, insbesondere für Volkswagen, betonen, verweisen Gegner auf die ökologischen Risiken. Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat die Finanzierung grundsätzlich bewilligt, doch die Zukunft des Projekts hängt von der Klärung der widersprüchlichen Bewertungen ab.

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