Reinhard-Mohn-Preis 2025 ehrt Michael Otto und Moldaus Präsidentin Maia Sandu

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Eine nächtliche Straßenszene in einer Stadt mit Gebäuden, Fahrzeugen, Pfählen, Lichtern, Eisenstäben, Bäumen und einer Skulptur unter einem dunklen Himmel.

Reinhard-Mohn-Preis 2025 ehrt Michael Otto und Moldaus Präsidentin Maia Sandu

Der Reinhard-Mohn-Preis 2025 wurde in einer feierlichen Zeremonie im Theater Gütersloh verliehen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte die Auszeichnung an den Unternehmer Prof. Dr. Michael Otto und die moldawische Präsidentin Maia Sandu. Der Preis würdigt Ottos langjähriges Engagement für den Umweltschutz sowie die Fortschritte der Republik Moldau bei der demokratischen Entwicklung.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert seit 2010 Projekte in der Republik Moldawien. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen der Ausbau demokratischer Strukturen und der Transfer von Wissen über nachhaltige Technologien. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Fachkenntnissen im Bau von Biogasanlagen, um die Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern. Derzeit bezieht die Moldawien über 90 Prozent ihres Erdgases aus Russland.

An der Preisverleihung nahmen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Umweltsektor teil. Die Auszeichnung für Otto unterstreicht die wachsende Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit in Sachen Nachhaltigkeit. Für die Moldawien bietet die fortlaufende Unterstützung der DBU wichtige Instrumente, um Energiesouveränität und demokratische Widerstandsfähigkeit aufzubauen.