14 January 2026, 23:57

Niedersachsens Baumschulbranche schrumpft – doch das Ammerland hält stand

Plakat zur Bewerbung von Hannover, Deutschland, mit einigen Gebäuden, Bäumen und Textinformationen

Niedersachsens Baumschulbranche schrumpft – doch das Ammerland hält stand

Niedersachsens Baumschulbranche durchläuft deutliche Veränderungen zwischen 2021 und 2025

Während die Zahl der Betriebe zurückgegangen ist, bleibt die Region Ammerland ein zentraler Produktionsstandort. Neue Daten zeigen Veränderungen bei der Flächennutzung und den geschützten Anbaumethoden in der gesamten Region.

Im Jahr 2025 gab es in Niedersachsen noch 346 Baumschulbetriebe – ein Rückgang um 13 % seit 2021. Die bewirtschaftete Fläche beträgt nun 4.060 Hektar, was einem Minus von 15 % entspricht. Trotz des allgemeinen Schrumpfens der Branche verzeichnen einige Gebiete weiterhin Wachstum.

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Das Ammerland bleibt das Herzstück der Branche: Hier sind 43 % aller Baumschulen des Landes angesiedelt. Die Region stellt zudem über die Hälfte der niedersächsischen Baumschulflächen, wobei 1.336 Hektar dem Anbau von Ziergehölzen – also Sträuchern und Bäumen – gewidmet sind. Diese machen 50 % der gesamten kultivierten Fläche der Region aus. Veredelungspflanzen, darunter Rosen, nehmen landesweit 100 Hektar ein, wobei ein Drittel dieser Fläche auf den Landkreis Cloppenburg entfällt. Gleichzeitig ist der Einsatz von hohen, begehbaren Schutzabdeckungen seit 2021 um 15 % gestiegen – ein Zeichen für den Trend zu stärker kontrollierten Anbaubedingungen.

Die Baumschulbranche in Niedersachsen zieht sich zwar zurück, mit weniger Betrieben und geringeren Flächen. Doch das Ammerland bleibt ein zentraler Standort, insbesondere für Zierpflanzen. Der Anstieg geschützter Anbaumethoden deutet zudem auf eine Anpassung der Kultivierungspraktiken an veränderte Branchenbedingungen hin.