Neun Welpen aus illegalem Transport auf der A2 gerettet – Verdacht auf Tierhandel

Admin User
2 Min.
Ein brauner und schwarzer Deutscher Schäferhund sitzt auf einem Sofa mit einer weißen Wand im Hintergrund.

Neun Welpen aus illegalem Transport auf der A2 gerettet – Verdacht auf Tierhandel

Neun Mischlingswelpen aus Malta bei Zollkontrolle auf der A2 entdeckt

Bei einer Zollkontrolle auf der Autobahn A2 wurden neun Mischlingswelpen aus Malta aufgefunden. Die Tiere waren ohne die erforderlichen Papiere von Moldawien in die Niederlande transportiert worden. Die Behörden haben daraufhin Ermittlungen wegen des illegalen Handels eingeleitet.

Die Welpen befanden sich in schlechtem Zustand: Sie waren stark dehydriert und hatten mindestens vier Stunden lang weder Futter noch Wasser erhalten. Zudem litten sie unter Wurmbefall und possessed neither Mikrochips noch Tollwutimpfungen oder Gesundheitszeugnisse – allesamt nach EU-Einfuhrbestimmungen vorgeschrieben.

Der Fahrer behauptete, die Hunde seien für seine Tochter bestimmt gewesen. Doch aufgrund der Anzahl der Tiere vermuten die Behörden eine gewerbliche Handlung. Da er keine Zolldokumente vorlegen konnte, wurde er wegen Steuerhinterziehung mit einem Bußgeld von über 1.700 Euro belegt. Zudem wurden verwaltungsrechtliche Verfahren wegen Verstößen gegen das Tierschutzrecht eingeleitet.

Die Welpen wurden dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt im Landkreis Peine übergeben. Dort erhalten sie nun tierärztliche Versorgung und werden mit Erreichen der zwölften Lebenswoche gegen Tollwut geimpft. Nach Abschluss der Quarantäne sollen sie über das Tierheim Braunschweig zur Adoption vermittelt werden.

Die niederländische Polizei hat die Ermittlungen gegen den Verdächtigen übernommen. Der Fahrer wurde als ungeeignet für die Tierhaltung eingestuft und wird die Hunde nicht zurückerhalten.

Bis zu ihrer Vermittlung bleiben die Welpen unter tierärztlicher Aufsicht. Die Behörden ermitteln weiter gegen die illegale Transportoperation, die von der niederländischen Polizei federführend bearbeitet wird. Dem Fahrer drohen zusätzliche rechtliche Konsequenzen wegen Verstößen gegen das Tierschutz- und Zollrecht.