Wohngeldstelle Osnabrück ächzt unter Antragsflut – Wartezeiten steigen auf zwölf Wochen
Noah WeberWohngeldstelle Osnabrück ächzt unter Antragsflut – Wartezeiten steigen auf zwölf Wochen
Wohngeldstelle in Osnabrück kämpft mit stark gestiegenen Anträgen – Bearbeitungszeiten verlängern sich
Die Wohngeldstelle der Stadt Osnabrück verzeichnet einen deutlichen Anstieg an Anträgen, was zu längeren Bearbeitungszeiten führt. Um die Arbeitslast zu bewältigen, hat die Stadt neue Stellen geschaffen und eine spezielle Hotline für Bürgerfragen eingerichtet.
Mittlerweile dauert die Bearbeitung von Wohngeldanträgen bis zu zwölf Wochen – mit weiter steigender Tendenz. Als Grund gibt das Amt den starken Anstieg der Anträge an, der die vorhandenen Mitarbeiter an die Grenzen der Belastbarkeit bringt. Bereits wurden fünf feste Stellen besetzt, neun weitere sind im Stellenplan 2023 beantragt. Da neue Mitarbeiter jedoch erst eingearbeitet werden müssen, werden sich die Verzögerungen voraussichtlich noch einige Zeit hinziehen.
Unter der Rufnummer 0541 323 3444 steht an ausgewählten Wochentagen und zu bestimmten Zeiten eine Hotline für konkrete Anfragen zur Verfügung. Zudem können Bürger mit dem Online-Rechner unter service.osnabrueck.de/wohngeldrechner prüfen, ob sie voraussichtlich Anspruch auf Wohngeld haben – allerdings handelt es sich dabei nur um eine Schätzung, keine verbindliche Entscheidung. Anträge und Unterlagen können über das Serviceportal der Stadt, per E-Mail, postalisch oder persönlich im Stadthaus 1 oder 2 eingereicht werden.
Bestehende Empfänger erhalten ab Januar automatisch angepasste Zahlungen, sofern ihre Bewilligungsfrist noch gilt. Heike Pape, Mitglied des Vorstands, räumte die Überlastung des Systems ein und betonte, wie wichtig es ist, vollständige Unterlagen einzureichen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.
Das Amt arbeitet daran, den Rückstau durch Personalaufstockung und klarere Hinweise abzubauen. Bürger werden aufgefordert, die verfügbaren Hilfsmittel zu nutzen und bei der Antragstellung sämtliche erforderlichen Dokumente beizufügen. Trotz dieser Maßnahmen ist in den kommenden Monaten weiterhin mit Wartezeiten zu rechnen.






