Wohneigentum in Deutschland wird günstiger – außer in diesen fünf Großstädten

Admin User
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Eine Stadtansicht mit einer zentralen Ringstraße mit Fahrzeugen, einer unteren Straße mit Autos und Fahrrädern, zahlreichen Hochhäusern im Hintergrund, einem Himmel oben, Bäumen auf der linken unteren Seite und kleinen Häusern, die über die Stadt verteilt sind.

Interhyp: Eigentumswohnungen sind günstiger geworden - Wohneigentum in Deutschland wird günstiger – außer in diesen fünf Großstädten

Wohneigentum in Deutschland wird günstiger – doch Großstädte bleiben teuer

Der Kauf einer Eigentumswohnung in Deutschland ist im vergangenen Jahr erschwinglicher geworden. Aktuelle Zahlen zeigen eine bundesweite Verbesserung der Wohnkosten im Verhältnis zu den Einkommen. In den großen Städten bleibt der Erwerb für viele Käufer jedoch eine Herausforderung.

Der Erschwinglichkeitsindex für Wohnimmobilien lag im Herbst 2024 bei 128 Punkten. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren, bleibt aber unter dem Spitzenwert von 221 Punkten aus dem Jahr 2015. Der Index misst, wie viel des verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens für Hypothekenzahlungen aufgewendet wird.

Im Durchschnitt gaben Käufer aus den einkommensstärksten 30 Prozent der Haushalte im Oktober 2024 rund 29 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Hypothekenbelastung aus. Auf dem Lande sank dieser Wert auf 26 Prozent – Eigentumswohnungen sind hier also deutlich zugänglicher als in den Ballungsräumen.

Fünf Großstädte – München, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln – gelten weiterhin als unerschwinglich, mit Indexwerten unter 100. München ist dabei am teuersten: Hier verschlingen die Hypothekenzahlungen 43 Prozent des verfügbaren Einkommens der gleichen Einkommensgruppe. Demgegenüber bieten Düsseldorf und Stuttgart unter den großen Städten das beste Preis-Einkommens-Verhältnis.

Die Berechnungen beziehen sich auf das verfügbare Nettoeinkommen der obersten 30 Prozent der Haushalte, da diese in der Regel die einzigen sind, die sich Wohneigentum leisten können. Bruttoeinkommensdaten für die Städte lagen nicht vor.

Zwar sind Eigentumswohnungen in weiten Teilen Deutschlands günstiger geworden, doch in den wichtigsten Metropolen bleiben die finanziellen Hürden hoch. Die Kluft zwischen städtischer und ländlicher Erschwinglichkeit unterstreicht die anhaltenden Ungleichheiten auf dem Wohnungsmarkt. Für gutverdienende Käufer bleibt der Zugang außerhalb der teuersten Großstädte deutlich einfacher.