Wie *Black Fruits* die deutsche Serienlandschaft auf Netflix revolutioniert

Admin User
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Ein Schwarz-Weiß-Bild eines Mannes

Du hast keine Rollen für Schwarze Menschen? Dann 'Auf Wiedersehen, Deutschland!' - Wie *Black Fruits* die deutsche Serienlandschaft auf Netflix revolutioniert

Die Netflix-Serie Black Fruits hat alle anfänglichen Zweifel widerlegt und sich zu einer der meistdiskutierten Produktionen Deutschlands entwickelt. Die von Lamin Leroy Gibba erschaffene Serie begleitet Lalo, einen schwarzen, schwulen Mann aus Hamburg, und wurde von der Kritik gefeiert – unter anderem mit einer Nominierung für den Grimme-Preis. Gibba selbst erhält für seine Arbeit an dem Projekt zudem den Bayerischen Fernsehpreis.

Lamin Leroy Gibba wurde 1994 in Münster geboren und wuchs als ältestes von sechs Geschwistern in Hamburg auf. Das Erzählen prägte seine Kindheit: Schon mit elf Jahren schrieb er seinen ersten Roman und stand am Jungen Schauspielhaus auf der Bühne. Nach einem Studium in Schauspiel, Regie und Drehbuch an der New School der New York University traf er auf Hollywood-Stars wie Julianne Moore und Emma Stone. Seine fünf Jahre in den USA veränderten sein Selbstverständnis, umgeben von mehr schwarzen und queeren Menschen.

Die Erfolge der Netflix-Serie unterstreichen Gibbas Entschlossenheit, unterrepräsentierte Geschichten zu erzählen. Mit ihrer ehrlichen Erzählweise und starken schauspielerischen Leistungen hat sich Black Fruits einen festen Platz im deutschen Fernsehen erobert. Die Nominierung für den Grimme-Preis und der Bayerische Fernsehpreis bestätigen ihren Einfluss noch einmal nachdrücklich.