Trainer von Eintracht verteidigt Yardimci nach Platzverweis-Episode

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Ein Sportler posiert für ein Foto und trägt ein T-Shirt mit verschiedenen Sponsorennamen.

Platzverweis für Würgegriff: Braunschweig bestraft und schützt Yardimci - Trainer von Eintracht verteidigt Yardimci nach Platzverweis-Episode

Eintracht Braunschweigs Trainer Heiner Backhaus nimmt Stürmer Erencan Yardimci nach Platzverweis gegen Hannover 96 in Schutz Nach der Roten Karte gegen Hannover 96 hat Heiner Backhaus, Cheftrainer von Eintracht Braunschweig, seinen Stürmer Erencan Yardimci in Schutz genommen. Backhaus möchte Yardimci in dieser Situation begleiten und ihn in seiner persönlichen Entwicklung unterstützen. In der 20. Spielminute hatte Yardimci den Gegner Boris Tomiak am Hals gepackt und war daraufhin des Feldes verwiesen worden. Backhaus verurteilte das Verhalten seines Spielers umgehend als "im Sport nicht akzeptabel" und entschuldigte sich im Namen Yardimcis insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig verteidigte der Trainer den Stürmer gegen harte Kritik und digitale Hasskommentare. Yardimci sei ein "hochreflektierter Spieler", der sich selbst oft zu sehr unter Druck setze, so Backhaus. Sein Ziel sei es nun, dem 23-Jährigen zu helfen, den Vorfall aufzuarbeiten und daraus zu lernen. Eintracht Braunschweig hat Yardimci für den Platzverweis mit einer Geldstrafe belegt. Wie Backhaus mitteilte, wurden während der Spielpause bereits Maßnahmen mit dem Geschäftsführer – vermutlich Markus Pfitzner – besprochen. Die Rote Karte hat für Yardimci nicht nur eine interne Strafe des Vereins, sondern auch ein ernstes Gespräch mit dem Trainer zur Folge. Sowohl der Klub als auch Backhaus betonen jedoch, den Spieler bei der Verarbeitung des Vorfalls zu unterstützen und sein Verhalten auf dem Platz nachhaltig zu verbessern.