Thüringens SPD-Chef fordert höhere Grundrente für ostdeutsche Babyboomer

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Ein kleines Baby in einer Wiege.

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Thüringens SPD-Chef fordert höhere Grundsicherung für ostdeutsche Babyboomer

Thüringens SPD-Chef fordert höhere Grundsicherung für ostdeutsche Babyboomer

Thüringens SPD-Chef fordert höhere Grundsicherung für ostdeutsche Babyboomer

  1. Dezember 2025, 10:01 Uhr

Thüringens SPD-Landesvorsitzender Georg Maier setzt sich für eine höhere Grundrente für die ostdeutschen Babyboomer ein. Die Maßnahme solle Altersarmut bekämpfen und die seit Jahrzehnten bestehenden Ungleichheiten zwischen Ost- und Westdeutschland ausgleichen, so Maier.

Der Thüringer Innenminister argumentiert, dass viele in den 1950er- und 1960er-Jahren geborene Ostdeutsche nach der Wiedervereinigung berufliche Brüche erlebt hätten. Geringe Löhne in dieser Zeit hätten dazu geführt, dass sie keine betrieblichen Rentenansprüche aufbauen konnten – mit gravierenden Folgen für ihre finanzielle Absicherung im Alter.

Thüringen verzeichnet derzeit die niedrigsten Durchschnittsrente Deutschlands: Empfänger erhalten hier etwa 1.100 Euro monatlich. Maier pocht darauf, den Grundsicherungszuschlag 2025 anzuheben, um diese Ungerechtigkeiten zu mildern. Die Reform sei ein Schritt hin zu mehr Fairness im ganzen Land, betont er. Sein Vorschlag richtet sich gezielt an diejenigen, die nach dem Mauerfall wirtschaftliche Nachteile hinnehmen mussten.

Der Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der Thüringens Rentner mit den niedrigsten durchschnittlichen Bezügen bundesweit zu kämpfen haben. Bei einer Umsetzung würde die Erhöhung vor allem ostdeutschen Babyboomern zugutekommen, die nach der Wiedervereinigung weniger verdienten. Ziel der Änderung ist es, Altersarmut zu verringern und historische Lohnunterschiede auszugleichen.