Tamaulipas beendet Schuljahr früher wegen Hitze und WM – ohne Lernverluste
Lotta BrandtTamaulipas beendet Schuljahr früher wegen Hitze und WM – ohne Lernverluste
Schuljahr in Tamaulipas endet fünf Tage früher als im nationalen Kalender
Die Schulen im mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas werden das aktuelle Schuljahr fünf Tage vor dem landesweiten Termin beenden. Als Hauptgründe für die Änderung nannten die Behörden die extreme Sommerhitze sowie die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft. Die Entscheidung erfolgte nach einer gemeinsamen Bekanntmachung des Bildungsministeriums (SEP) und der Nationalen Konferenz der Bildungsbehörden (CONAEDU).
Gouverneur Américo Villarreal Anaya treibt im Rahmen der Initiative „Tamaulipas Educa“ die Verbesserung der Lernbedingungen im gesamten Bundesstaat voran. Seine Regierung hat zugesagt, die Schulinfrastruktur zu modernisieren und die Herausforderungen durch die glühende Hitze anzugehen. In den ersten beiden Juliwochen sollen die Wetterbedingungen genau beobachtet werden, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden – etwa angepasste Schulzeiten oder ein Wechsel zu Online-Unterricht in betroffenen Regionen.
Der angepasste Stundenplan stellt sicher, dass die Schülerinnen und Schüler dennoch die vorgeschriebenen 185 Schultage sowie den vollständigen Lehrplan absolvieren. Die Bundesbehörden genehmigten die Änderung gemäß Artikel 87 des Allgemeinen Bildungsgesetzes. Gleichzeitig betonten der Präsident sowie das SEP, dass die Bedürfnisse der Kinderbetreuung mit den Zielen von Gesundheitsschutz und schulischer Leistung in Einklang gebracht werden müssen.
Trotz des früheren Endes bleibt der 10. Juli als letzter Schultag des Schuljahres 2025–2026 in Tamaulipas bestehen. Die Anpassung soll die Schüler vor extremer Hitze schützen, ohne die Bildungsstandards zu gefährden.
Die einheitliche Entscheidung von SEP und CONAEDU berücksichtigt sowohl die Risiken durch Hitzewellen als auch die Auswirkungen der Weltmeisterschaft auf den Schulalltag. Die Schulen in Tamaulipas werden nun früher schließen, wobei Notfallpläne bereitstehen, falls die Temperaturen weiterhin gefährlich hoch bleiben. Der Schritt gewährleistet die Einhaltung der nationalen Bildungsvorschriften und setzt gleichzeitig die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler an erste Stelle.






