Schicksalsstunde für die Hellhound-Stiftung: 20 Jahre Einsatz für Problemhunde in Gefahr

Admin User
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Zwei Hunde auf einem Tuch mit verschiedenen Gegenst√§nden, mit einer Wand im Hintergrund.

Schicksalsstunde für die Hellhound-Stiftung: 20 Jahre Einsatz für Problemhunde in Gefahr

Stiftung "Hellhound" kämpft ums Überleben nach 20 Jahren Einsatz für schwierige Hunde

Die Hellhound Foundation, eine Auffangstation, die sich auf aggressive und schwer vermittelbare Hunde spezialisiert hat, steht nach zwei Jahrzehnten Arbeit vor der Schließung. Eine unerwartete Nachforderung des Energieversorgers EWE in Höhe von 24.897,36 Euro hat die Organisation in eine finanzielle Krise gestürzt. Ohne sofortige Hilfe droht die Einrichtung zu schließen – mit der Folge, dass Dutzende Hunde ohne Betreuung zurückbleiben.

Die Probleme begannen, als der langjährige Nutzungsvertrag mit dem De Hun’nenhoff gekündigt wurde. Pläne für einen Umzug nach Bönese in Sachsen-Anhalt stoßen seitdem auf massiven Widerstand der Anwohner und des örtlichen Bürgermeisters, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde. Die aktuelle Unterkunft in Hörpel beherbergt Hunde, die als zu gefährlich für eine normale Vermittlung gelten und daher nach dem Niedersächsischen Hundegesetz Sondergenehmigungen benötigen. Anders als rassespezifische Verbote bewertet dieses Gesetz das individuelle Verhalten der Tiere – viele der Hunde bleiben daher dauerhaft in der Obhut der Stiftung.

Während die Frist für die Energienachzahlung näher rückt, bittet die Hellhound Foundation weiterhin um öffentliche Unterstützung. Scheitert die Spendenaktion, endet nach 20 Jahren das Engagement für diese Problemhunde. Ob die Einrichtung gerettet werden kann, hängt nun davon ab, ob die noch fehlenden 18.202 Euro durch weitere Spenden aufgebracht werden können.