Osnabrück bekommt neues KI-Zentrum für vertrauenswürdige Lösungen im Mittelstand

Hannah Böhm
Hannah Böhm
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Eine Zeichnung einer Maschine mit dem Text "US Patent 1,780,077" und "Patent für eine hydraulische Pumpe" auf einem weißen Hintergrund.Hannah Böhm

Osnabrück bekommt neues KI-Zentrum für vertrauenswürdige Lösungen im Mittelstand

Neues Forschungszentrum für vertrauenswürdige KI in Osnabrück eröffnet

In Osnabrück hat das Zentrum für Forschung und Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Anwendungen für mittelständische Unternehmen (CRAI) seine Arbeit aufgenommen. Angesiedelt ist es am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Das Zentrum soll kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) helfen, KI verantwortungsvoll und effektiv einzusetzen.

Das Projekt wird mit 8 Millionen Euro über drei Jahre gefördert. Den Großteil der Mittel stellt der Bund bereit, zusätzlich unterstützt das Land Niedersachsen die Initiative. Behörden bewerten das Vorhaben als wichtigen Schritt für die wirtschaftliche und innovative Entwicklung der Region.

Der Fokus des Zentrums liegt auf vier Schlüsselsektoren: Produktion, Logistik, Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung. Diese Bereiche decken die Branchen der bestehenden Partner des CRAI ab. Geplant ist zudem ein Reallabor, in dem KI-Lösungen praxisnah getestet werden sollen. Die Eröffnung in Osnabrück ist für das Frühjahr 2025 vorgesehen.

Projektleiter Professor Dr. Oliver Thomas betonte, dass das Labor einen praktischen Ansatz verfolgen werde. Ziel sei es, dass KI-Systeme für KMU konkrete Mehrwerte schaffen. Die Einrichtung dient als Experimentierfeld für neue Technologien und soll gleichzeitig zur Entwicklung besserer Regularien für den KI-Einsatz beitragen.

Bundesdigitalminister Dr. Volker Wissing hob die Rolle des Labors innerhalb eines bundesweiten Netzwerks hervor. Unternehmen könnten dort Innovationen testen und Beratung zu rechtlichen Herausforderungen erhalten. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies bezeichnete das CRAI als Meilenstein für das Land: Es werde sowohl die Innovation als auch den verantwortungsvollen Einsatz von KI vorantreiben.

Hinter der Initiative steht ein Konsortium aus Partnern, darunter die Universität Osnabrück und die Digital and Didactic Discovery Labs gGmbH. Bis 2025 sind zwölf weitere Unterstützungszentren nach dem Vorbild des CRAI in ganz Deutschland geplant. Diese sollen mittelständischen Unternehmen bundesweit den Zugang zu vertrauenswürdiger KI erleichtern.

Insgesamt stehen für das Projekt 8,3 Millionen Euro an Fördergeldern von Bund und Ländern bereit. Das Osnabrücker Reallabor wird Teil eines wachsenden Netzwerks, das Unternehmen bei der KI-Implementierung unterstützt. Sein Erfolg könnte Maßstäbe für ähnliche Initiativen im ganzen Land setzen.

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