24 February 2026, 16:26

Niedersachsen verschärft Lohnregeln für öffentliche Aufträge im öffentlichen Dienst

Ein Plakat mit zwei Personen vor Bergen und Bäumen, mit dem Text "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granit Arbeiter - Die faire Lohnklausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

Niedersachsen bindet Vergaben an Tariflöhne - Niedersachsen verschärft Lohnregeln für öffentliche Aufträge im öffentlichen Dienst

Niedersachsen führt schärfere Lohnvorgaben für öffentlichen Dienst ein

Niedersachsen will strengere Lohnregeln für Unternehmen einführen, die sich um öffentliche Aufträge im öffentlichen Dienst bewerben. Die neue Gesetzesvorlage, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützt wird, verpflichtet Firmen zur Zahlung von Tariflöhnen. Landesvertreter betonen, dass die Reform das Bundesland zu einem "Land der guten Arbeit" machen soll.

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Der Gesetzentwurf, der nächste Woche in erster Lesung im Landtag beraten wird, sieht mehrere zentrale Änderungen vor. Unternehmen, die die Lohnstandards nicht einhalten, müssen mit Bußgeldern oder dem Verlust ihrer Verträge rechnen. Eine neu geschaffene Kontrollstelle soll durch Stichproben die Einhaltung der Vorschriften überwachen.

Zudem zielt die Reform auf eine Vereinfachung der Vergabeverfahren ab. Die Dokumentationspflichten werden reduziert, und die Schwellenwerte für Direktvergaben steigen. Die Landesregierung erhofft sich dadurch eine Beschleunigung der öffentlichen Ausgaben und Genehmigungsverfahren für Projekte.

Während der Nutzen für die Kommunen erwartet wird, liegen bisher keine konkreten Zahlen oder aktuelle Beispiele für Direktvergaben im öffentlichen Dienst in Niedersachsen vor.

Der Entwurf durchläuft nun das parlamentarische Verfahren. Bei Verabschiedung würde er die Lohnvorschriften verschärfen und die öffentliche Auftragsvergabe im öffentlichen Dienst effizienter gestalten. Unternehmen, die mit dem Land zusammenarbeiten, müssten dann höhere Lohnstandards erfüllen – oder riskieren Strafen.