Niedersachsen verlängert Behindertenhilfe-Förderprogramm

Admin User
2 Min.
Ein Krankenwagen steht auf der linken Seite einer Straße, während auf der rechten Seite ein Zelt eine Gruppe von Menschen schützt, mit einem Tisch und einem Stuhl in der Nähe.

Niedersachsen verlängert Behindertenhilfe-Förderprogramm

Niedersachsen verlängert Förderfonds für ehrenamtlich Engagierte mit Behinderung

Ankündigung: Niedersachsen führt den Förderfonds zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements von Menschen mit Behinderung für weitere sechs Jahre fort.

Veröffentlichungsdatum: 22. Dezember 2025, 09:47 Uhr

Schlagwörter: Finanzen, Vermögensverwaltung, Privatfinanzen, Wirtschaft

Artikel: Niedersachsen verlängert seinen Förderfonds zur Unterstützung ehrenamtlich tätiger Menschen mit Behinderung um weitere sechs Jahre. Das Programm, das Betroffenen die Teilnahme an öffentlichen Ämtern und Gremien erleichtert, wird ab 2026 zudem auf neue Zielgruppen ausgeweitet.

Aktuell gewährt der Fonds finanzielle Hilfen an Menschen mit Behinderung, die sich in Vereinen, Parteien oder Ausschüssen engagieren. Schwerbehinderte mit den Merkzeichen B, Bl oder H erhalten jährlich 1.000 Euro. Gehörlose oder taubblinde Personen, die auf Kommunikationshilfen angewiesen sind, können bis zu 2.000 Euro pro Jahr beantragen.

Ab dem 1. Januar 2026 wird das Programm umstrukturiert: Künftig haben auch kommunale Behindertenbeauftragte sowie Mitglieder von Behindertenbeiräten auf lokaler Ebene Anspruch auf Förderung. Das Budget für das Jahr 2026 ist mit 400.000 Euro veranschlagt. Laut offizieller Stellen liegt der Schwerpunkt des Fonds darin, Hürden für Menschen mit Behinderung im ehrenamtlichen Bereich abzubauen. Ob künftig auch andere Gruppen außerhalb der Zielgruppe der Menschen mit Behinderung ähnliche Fördermittel erhalten, blieb bisher offen.

Der verlängerte Fonds läuft weitere sechs Jahre und unterstützt damit ein breiteres Spektrum ehrenamtlich engagierter Menschen mit Behinderung. Ab 2026 können Anträge nach den neuen Richtlinien gestellt werden – für dieses Jahr stehen 400.000 Euro zur Verfügung. Die Änderungen zielen darauf ab, die Teilhabe an lokalen Entscheidungsprozessen und öffentlichen Dienstleistungen zu stärken.