Milchpreise stürzen ab: Bauern kämpfen mit historischen Verlusten bis unter 20 Cent

Milchpreise stürzen ab: Bauern kämpfen mit historischen Verlusten bis unter 20 Cent
Milchbauern sehen sich mit drastischen Preiseinbrüchen bei Milch konfrontiert, da die Marktwerte stark fallen. Vor einem Jahr lagen die Preise noch bei 56 Cent pro Kilogramm, doch aktuelle Zahlen zeigen einen steilen Rückgang. Die jüngsten Kürzungen haben die Erlöse auf das niedrigste Niveau seit 2021 gedrückt und setzen die Produzenten unter Druck.
Im Januar 2025 erhielten die Landwirte noch 56 Cent pro Kilogramm Milch. Bis November war der durchschnittliche Marktpreis für Rohmilch jedoch auf 35,7 Cent gesunken – berechnet auf Basis der Werte für Butter und Magermilchpulver. Mittlerweile sind die Spotmarktpreise für frei gehandelte Milch sogar auf unter 20 Cent pro Kilogramm abgestürzt.
Der Preisverfall hat sich in den letzten Monaten beschleunigt. Seit September 2025 ist der Preis um 16,25 Cent gefallen – ein Rückgang von fast 30 Prozent. Der garantierte Abnahmepreis von FrieslandCampina für Lieferungen im Januar 2026 liegt nun bei 39,50 Cent pro Kilogramm, dem niedrigsten Stand seit vier Jahren. Geringere Erträge aus den wichtigsten Milchprodukten treiben die Kürzungen voran.
Trotz des allgemeinen Preisverfalls bleiben die Preise für Biomilch stabil. FrieslandCampinas Garantiepreis für Biomilch im Januar 2026 beträgt 68 Cent pro Kilogramm, inklusive eines Bio-Aufschlags von über 70 Prozent. Die Liefermengen bei Biomilch haben sogar das Niveau des Vorjahres übertroffen und setzen damit dem Abwärtstrend entgegen.
Die Produktionsmengen sind gestiegen: Die Milchanlieferungen lagen Anfang Dezember fast 7,5 Prozent höher als 2024. Gleichzeitig sind auch die Verbraucherpreise für Butter stark gesunken. Eine Packung Markenbutter (250 Gramm) kostet mittlerweile nur noch 0,99 Euro – vor einem Jahr waren es noch 2,39 Euro.
Der Rückgang der Milchpreise spiegelt die allgemeinen Schwierigkeiten in der Milchwirtschaft wider. Die Erlöse der Bauern erreichen wieder das Niveau von 2021, während die Produktion weiter steigt. Bio-Erzeuger hingegen erzielen im Vergleich zu konventionellen Milchlieferanten nach wie vor höhere und stabilere Erträge.

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