Maria Carroccio Ricchiuti wird Solingens neue Gleichstellungsbeauftragte ab 2026
Noah WeberMaria Carroccio Ricchiuti wird Solingens neue Gleichstellungsbeauftragte ab 2026
Solingen ernennt Maria Carroccio Ricchiuti zur neuen Gleichstellungsbeauftragten
Maria Carroccio Ricchiuti übernimmt ab April 2026 das Amt der Gleichstellungsbeauftragten in Solingen. Sie folgt auf Aldona Fenz, deren konkrete Arbeit während ihrer Amtszeit die Stadt nicht näher erläutert hat.
Ricchiuti bringt umfangreiche Erfahrungen in der sozialen Arbeit und Gemeinschaftsentwicklung mit. Ein zentrales Anliegen wird für sie sein, die Lücke zwischen gesetzlichen Gleichstellungsmaßnahmen und dem Alltag in Solingen zu schließen.
Jahre lang war sie in lokalen Sozialdiensten tätig. Zuletzt arbeitete sie als Quartiersmanagerin im Stadtteil Hasseldelle und als Fachkraft im Kommunalen Integrationszentrum Solingen. Seit Ende 2018 koordiniert sie zudem die städtischen Aktivitäten im Rahmen der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss".
Mit einem Abschluss in Soziologie und einem Master in Community Development verfügt Ricchiuti über eine fundierte akademische Basis. Zusammen mit ihrer Berufserfahrung sehe sie sich gut auf die neue Aufgabe vorbereitet, betont sie.
Zu ihren Schwerpunkten zählen faire Teilhabe, Chancengleichheit und Vielfalt. Diese Themen will sie durch Zusammenarbeit und offenen Austausch mit Verwaltung und Bürger:innen angehen. Ein weiterer zentraler Punkt wird die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sein.
Die neue Beauftragte macht deutlich, dass es ihr nicht um formale Richtlinien geht, sondern darum, Gleichstellung im gesamten Stadtgebiet aktiv erlebbar zu machen.
Mit ihrem Amtsantritt im April beginnt eine neue Phase der Gleichstellungspolitik in Solingen. Ricchiuti setzt auf praktische Umsetzung, Bürgerbeteiligung und Gewaltprävention. Ihre Arbeit knüpft an die Grundlagen ihrer Vorgängerin an – Details zu Fenz' Tätigkeit bleiben jedoch weiterhin ungenannt.






