27 March 2026, 14:22

Mainzer Hundebesitzer kämpfen vergeblich um Freilauffläche im MLK-Park

Eine Zeichnung eines Parks mit Menschen, die Hunde spazieren führen, Bäumen, Häusern und Text unten.

Mainzer Hundebesitzer kämpfen vergeblich um Freilauffläche im MLK-Park

Protest im Mainzer Martin-Luther-King-Park: Hundebesitzer fordern bessere Bedingungen

Im Juli vergangenen Jahres versammelten sich im Martin-Luther-King-Park (MLK) in Mainz Hundebesitzer mit ihren Tieren, um bessere Einrichtungen für Hundehalter zu fordern. Zu den Hauptanliegen zählte die Schaffung eines ausgewiesenen Freilaufflächenbereichs. Der Stadtrat reagierte zwar mit der Prüfung neuer Lösungen – allerdings nicht im MLK-Park selbst.

Bei der Demonstration im Juli 2025 füllte sich der vielgenutzte Grünzug zwischen Hartenberg-Münchfeld und der Innenstadt mit Hundebesitzern und ihren Tieren. Die Protestierenden verlangten mehr Spender für Kotbeutel in ganz Mainz sowie eine eingezäunte Hundewiese – eine spezielle Fläche, auf der Hunde ohne Leine laufen dürfen. Viele Spaziergänger nutzen den Park bereits täglich, wobei einige Hunde trotz Leinenpflicht frei herumlaufen.

Aktuell bietet der MLK-Park Bänke, einen Tischtennistisch, ein Boule-Feld, einen Fußballplatz und einen Basketballkorb. Im Mai 2024 hatte der Stadtrat Umgestaltungspläne für das Gelände beschlossen, die keinen Platz für einen Hundepark ließen. Nach dem Protest wurden Beamte jedoch damit beauftragt, andere städtische Flächen auf ihre Eignung für eingezäunte Hundeauslaufflächen zu prüfen.

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Stadträtin Steinkrüger betonte, dass eine Umwidmung bestehender öffentlicher Grünflächen in Hundeparks nicht infrage komme. Die Mainzer Proteste hatten zudem keine Auswirkungen auf die Politik anderer deutscher Städte, und seither wurden keine direkten politischen Konsequenzen verzeichnet.

Eine Hundewiese im MLK-Park wurde zwar ausgeschlossen, doch die Stadt prüft nun alternative Standorte. Die Leinenpflicht im Park bleibt bestehen, und weitere Proteste gab es bisher nicht. Vorerst nutzen Hundebesitzer die Fläche wie gewohnt weiter.

Quelle