Landgericht: Keine Lohnersatzleistung für die Kindergarten-Eingewöhnungszeit

Landgericht: Keine Lohnersatzleistung für die Kindergarten-Eingewöhnungszeit - Landgericht: Keine Lohnersatzleistung für die Kindergarten-Eingewöhnungszeit
Ein aktuelles Gerichtsurteil hat klargestellt, dass Eltern die eigenen Kosten während der Eingewöhnungsphase ihres Kindes in der Kita selbst tragen müssen. Die Entscheidung fiel nach einer rechtlichen Auseinandersetzung in Dessau-Roßlau, wo eine Mutter Entschädigung für entgangenes Einkommen einforderte, während ihr Kind sich an eine neue Betreuungsstelle gewöhnte. Der Fall schafft nun einen Präzedenzfall für ähnliche Streitigkeiten in ganz Deutschland.
Die Stadt Dessau-Roßlau hatte die Angelegenheit 2022 zunächst vor Gericht gebracht und argumentiert, ihre Verpflichtung ende mit der Bereitstellung eines Kita-Platzes. Das Verwaltungsgericht gab der Stadt recht und urteilte, die Pflicht zur Kinderbetreuung sei mit der Zusage eines Platzes erfüllt – nicht erst nach erfolgreicher Eingewöhnung des Kindes. Das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt lehnte später die Zulassung einer Berufung ab und bestätigte damit das ursprüngliche Urteil.
In einem weiteren, verwandten Fall klagte eine junge Mutter in Frankenthal auf Erstattung entgangenen Lohns während der verlängerten Eingewöhnungsphase ihres Kindes. Das Landgericht wies ihre Klage ab und bestätigte, dass das Sozialrecht solche Kosten nicht abdeckt. Beide Urteile unterstreichen, dass Eltern die finanziellen Belastungen für freigenommene Arbeitstage während dieser Übergangsphase selbst tragen müssen. Die Entscheidungen machen deutlich: Selbst wenn ein Kind mehr Zeit zur Eingewöhnung benötigt, sind die Kommunen nicht verpflichtet, Eltern für entgangenes Einkommen zu entschädigen – unabhängig davon, wie lange der Prozess dauert.
Die Urteile stellen klar, dass Eltern allein für den Ausgleich entgangenen Lohns während der Kita-Eingewöhnung ihres Kindes verantwortlich sind. Die lokalen Behörden sind lediglich dazu verpflichtet, einen Betreuungsplatz bereitzustellen, nicht jedoch, Familien darüber hinaus finanziell zu unterstützen. Die Rechtsprechung beseitigt damit alle rechtlichen Unklarheiten bei ähnlichen Entschädigungsforderungen.

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