Hertha BSC scheitert am direkten Bundesliga-Aufstieg trotz Favoritenrolle
Hannah BöhmHertha BSC scheitert am direkten Bundesliga-Aufstieg trotz Favoritenrolle
Hertha BSC verpasst den direkten Wiederaufstieg in der 2. Bundesliga
Hertha BSC hat in dieser Saison das Ziel des direkten Wiederaufstiegs in die Bundesliga verfehlt. Trainer Stefan Leitl bestätigte, dass die Mannschaft die automatische Qualifikation verpasst und mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz nur noch theoretische Chancen auf den Aufstieg hat. Verletzungen und mangelnde Konstanz haben die Berliner trotz hoher Erwartungen zurückgeworfen.
Vor Saisonbeginn galt Hertha bei Buchmachern als Top-Favorit für den Aufstieg – trotz eines enttäuschenden 11. Platzes in der Vorsaison. Die Quoten für den direkten Wiederaufstieg lagen bei etwa 12,0, dicht gefolgt von SC Paderborn. Nach 34 Spieltagen steht der Klub jedoch nur auf Rang vier mit 17 Siegen, zehn Unentschieden und sieben Niederlagen.
In den letzten Wochen zeigte das Team zwar eine leichte Besserung und gewann drei der letzten vier Partien, nachdem der Druck nachließ. Kevin Sessa, der aufgrund der Verletzung von Kennet Eichhorn vier Spiele in Folge von Beginn an bestritt, bekräftigte seine Verbundenheit mit dem Verein. Sein Vertrag läuft bis Sommer 2027, ein vorzeitiger Wechsel ist für ihn kein Thema.
Sessa räumte ein, dass anhaltende Verletzungsprobleme und fehlende Beständigkeit die Aufstiegsträume zunichtemachten. Zwar sei die Mannschaft qualitativ in der Lage, ganz oben mitzuspielen, doch über die gesamte Saison hinweg blieb die Leistung zu ungleich. In der Abschlusstabelle liegt Hertha schließlich 21 Punkte hinter dem Aufsteiger Darmstadt 98 und weist eine Torbilanz von 55:38 auf.
Nun konzentriert sich der Verein darauf, die Saison stark zu beenden – auch wenn die Relegation nicht mehr erreichbar ist. Die jüngsten Leistungen deuten zwar auf Fortschritte hin, doch die endgültige Platzierung spiegelt die Herausforderungen wider, mit denen das Team zu kämpfen hatte. Mit Sessa an Bord und Rückkehrern aus der Verletzungspause beginnen bald die Vorbereitungen auf die nächste Spielzeit.






