Gerhard Polt verabschiedet sich mit „A scheene Leich“ von Münchens Kammerspielen

"Ende einer Ära" - Letzte Vorstellung von Polt-Play - Gerhard Polt verabschiedet sich mit „A scheene Leich“ von Münchens Kammerspielen
Gerhard Polt, der 83-jährige Satiriker und Schauspieler, hat sich vermutlich zum letzten Mal in einer großen Produktion an Münchens Kammerspielen von der Bühne verabschiedet. Nach 52 ausverkauften Vorstellungen fiel der Vorhang für „A scheene Leich“ – und damit endete eine 50-jährige Partnerschaft mit dem Haus. Fans und Kollegen feierten den bewegenden Abend mit stehenden Ovationen und herzlichen Abschieden auf der Bühne.
Polt begann seine Verbindung zu den Kammerspielen 1975 während einer Kabarettwoche im Werkraum des Theaters. Sein großer Durchbruch gelang ihm drei Jahre später mit „Kehraus“ („Letzte Runde“), einer Produktion, die seinen Ruf festigte. Über die Jahrzehnte wurde er zu einer festen Größe des Hauses und verband scharfe politische Satire mit bayerischem Humor.
Die letzte Aufführung von „A scheene Leich“ war von großer Emotion geprägt. Donnernder Applaus und eine stehende Ovation begrüßten Polt, als er sich mit den Well-Brüdern – seinen langjährigen Partnern von der „Biermösl Blosn“ – auf der Bühne umarmte. Backstage-Fotos, die die Kammerspiele auf Instagram teilten, trugen den schlichten Kommentar: „Das Ende einer Ära.“ Zwar scheint eine weitere große Theaterproduktion unwahrscheinlich, doch die künstlerische Leiterin Barbara Mundel bestätigte, dass Polts Verbindung zu den Kammerspielen bestehen bleibt. Künftige Kooperationen könnten in Form von Lesungen oder kleineren Veranstaltungen stattfinden. Unterdessen bleibt Polts Terminkalender gut gefüllt: Am 26. Januar 2026 tritt er mit Josef Hader in der „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ auf, gefolgt von einem Auftritt mit den Well-Brüdern am 23. Juli 2026 im Kloster Andechs (Beginn: 20:15 Uhr, Ende: 23:00 Uhr).
Polt hat mit seinem halben Jahrhundert an den Kammerspielen bleibende Spuren in Münchens Kulturszene hinterlassen. Auch wenn große Produktionen für ihn wohl der Vergangenheit angehören, wird seine Zusammenarbeit mit dem Theater in neuer Form weitergehen. Das Publikum kann ihn im kommenden Jahr noch live erleben – in der Stadt und darüber hinaus.

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