Friedrich Merz überzeugt mit souveränem Stil im hitzigen Bundestag

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Eine Person in einer Brille, einem Blazer und einer Krawatte steht in der Nähe eines Podiums mit einem Mikrofon und einer Maus, mit einer Wand und einem Banner im Hintergrund.

Knigge-Experte lobt die Manieren von Bundeskanzler Merz - Friedrich Merz überzeugt mit souveränem Stil im hitzigen Bundestag

Bundeskanzler Friedrich Merz erhält Lob für sein souveränes Auftreten im Bundestag. Clemens Graf von Hoyos, Vorsitzender der Deutschen Bahn Knigge-Gesellschaft, hebt Merz’ makellose Umgangsformen als seltenes Beispiel für Zurückhaltung in den heutigen hitzigen politischen Debatten hervor. Der Gesellschaftsvorsitzende stellt fest, dass die parlamentarischen Diskussionen im Laufe der Zeit lauter und emotionaler geworden seien.

Merz, der am 6. Mai 2025 das Kanzleramt übernahm, ist seit langem für sein formelles Wesen bekannt. Seine Karriere als Richter, Anwalt und späterer Chef der deutschen Niederlassung von BlackRock prägte seinen disziplinierten Stil. Von Hoyos beschreibt gute Manieren in der Politik als eine Frage von Impulskontrolle, Gelassenheit und abgewogenen Reaktionen – Eigenschaften, die er beim Kanzler wiedererkennt.

Sogar kleine Details wie Merz’ Krawattenwahl sind aufgefallen. Von Hoyos billigt die Tiermuster, sofern die Elefanten nach vorne blicken und die Rüssel erhoben tragen. Der CDU-Vorsitzende, seit 1972 Parteimitglied, hat sich stets einen Ruf für die Einhaltung traditioneller Etikette bewahrt. Von Hoyos stellt Merz’ Stil den allgemeinen Trends im Bundestag gegenüber: Debatten konzentrierten sich zunehmend auf Inszenierung statt auf Inhalte und seien oft emotional aufgeladen. Der Vorsitzende der Knigge-Gesellschaft sieht in Merz’ Verhalten einen Gegenentwurf zu dieser Entwicklung.

Während die parlamentarischen Auseinandersetzungen an Schärfe gewinnen, sticht Merz’ Befolgung formeller Umgangsformen hervor. Die Erfahrung und der bedachte Stil des Kanzlers entsprechen von Hoyos’ Vorstellungen von politischem Anstand. Beobachter vermuten, dass sein Auftreten künftige Debatten im Bundestag prägen könnte.