Flugversuche im 'Fliegenden Auditorium' Die TU Braunschweig bringt junge Forscher aus ganz Deutschland in die Luft
Flugversuche im 'Fliegenden Auditorium' Die TU Braunschweig bringt junge Forscher aus ganz Deutschland in die Luft
Flugversuche im „fliegenden Hörsaal“ Die TU Braunschweig bringt Nachwuchsforscher aus ganz Deutschland in die Luft
Teaser: Bei der DLR-Uni-Sommerschule 2018 dreht sich für über 30 Studierende alles um Luftfahrt, Experimente an Bord eines Forschungsflugzeugs und Simulationen. Veranstalter sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Institut für Flugführung der TU Braunschweig in Kooperation mit sechs Luftfahrt-Hochschulen.
Artikel: Über 30 Studierende aus ganz Deutschland nehmen in diesem Monat an der DLR-Uni-Sommerschule 2018 teil. Die fünftägige Veranstaltung bietet jungen Forschenden praktische Einblicke in die Luftfahrt – mit echten Flugversuchen. Organisiert wird die Sommerschule vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Institut für Flugführung (IFF) der TU Braunschweig, die hier Theorie und Praxis verbinden.
Ausgerichtet wird die Sommerschule am Forschungsflughafen des DLR und der TU Braunschweig in Braunschweig-Wolfsburg. Die Teilnehmenden arbeiten direkt an einer Dornier Do 128-6 mit dem Kennzeichen D-IBUF, die seit über 30 Jahren dem Institut für Flugführung dient. Das Flugzeug verfügt über einen Arbeitsplatz für den Flugversuchsingenieur sowie drei separate Messstationen für die Studierenden.
Im Rahmen des Programms sammelt die Gruppe Daten zu Flugleistungen – sowohl im Standardbetrieb als auch bei speziellen Manövern – und wertet diese eigenständig aus. Die Dornier Do 128-6 wird seit 2006 von der Technischen Universität München (TUM) instand gehalten, um ihre Einsatzbereitschaft für Forschungsflüge zu gewährleisten. Unterstützung erhält die Veranstaltung von sechs führenden Luftfahrt-Hochschulen: der RWTH Aachen, der Technischen Universität Berlin, der Technischen Universität Darmstadt, der Technischen Universität Dresden, der Technischen Universität München und der Universität Stuttgart. Diese Institutionen tragen mit Fachwissen und Netzwerkmöglichkeiten zum Erfolg der Sommerschule bei.
Die Veranstaltung bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern eine seltene Gelegenheit, an realen Flugversuchen mitzuwirken. Durch die Kombination aus praktischen Tests und akademischer Begleitung schließt das Programm die Lücke zwischen Lehrstoff und den Herausforderungen der Luftfahrtpraxis. Gleichzeitig fördert das Erlebnis zukünftige Karrieren in der Luft- und Raumfahrtforschung sowie im Ingenieurwesen.
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