Energiegenossenschaft erreicht Meilenstein mit 100. Solarstromanlage in Brunswick

Admin User
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Eine Stadtansicht mit zahlreichen Gebäuden, Bäumen, einem Berg im Hintergrund, einem klaren Himmel, einem Strommast mit Drähten und Grünflächen einschließlich Pflanzen und Gras.

Energiegenossenschaft erreicht Meilenstein mit 100. Solarstromanlage in Brunswick

Lokale Energiegenossenschaft vollendet 100. Solarprojekt – Meilenstein für bürgergetragene Energiewende

Die Energiegenossenschaft Braunschweiger Land hat ihr 100. Solarstromprojekt abgeschlossen und damit einen bedeutenden Schritt für die gemeinschaftlich getragene erneuerbare Energie gesetzt. Den Meilenstein erreichte die Genossenschaft mit einer neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Amts für Stadtgrün in der Dessauerstraße. Die Finanzierung der Initiative stammte größtenteils von Anwohnerinnen und Anwohnern, die als Mitglieder über 500.000 Euro investierten.

Die gesamte installierte Leistung der Genossenschaft beträgt nun 3,6 Megawatt Peak. Diese Ausweitung folgt auf Investitionen in Höhe von 3,2 Millionen Euro, wobei 1,9 Millionen Euro in Solaranlagen auf kommunalen Dächern flossen. Gemeinsam vermeiden die 100 Anlagen jährlich rund 2.195 Tonnen CO₂-Ausstoß.

Steffen Trudewig, technischer Leiter der Genossenschaft, betonte die Vorteile des Eigenverbrauchs. Durch den Fokus auf Dachanlagen mit hohem Vor-Ort-Verbrauch maximiere die Gruppe die Effizienz und reduziere die Abhängigkeit vom Stromnetz. Carsten van de Loo, Vorstandsvorsitzender, hob zudem hervor, wie die Einbindung der Bürgerschaft lokale Energieprojekte beschleunigt. Braunschweigs Oberbürgermeister Thorsten Kornblum nannte das rasante Wachstum ein „starkes Signal“ für die Energiewende in der Region. Die jüngste Anlage in der Dessauerstraße zeige, wie gemeinschaftliches Handeln nachhaltigen Wandel vorantreiben kann.

Das 100. Solarprojekt der Genossenschaft spiegelt die starke lokale Unterstützung und das Engagement für erneuerbare Energien wider. Mit nun 3,6 Megawatt Leistung trägt die Initiative weiterhin zur Emissionsreduktion bei und fördert wirtschaftliche Vorteile. Weitere Expansionen sind zu erwarten, da sich immer mehr Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen der Initiative anschließen.