Eisfreie Rotorblätter: Wie Forscher die Windkraft winterfest machen

Admin User
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Ein Wasserhahn mit Eisfließen

Eisfreie Rotorblätter: Wie Forscher die Windkraft winterfest machen

Bild des Monats: Windkraft in Schnee und Eis Forschung im Braunschweiger Vereisungswindkanal des Instituts für Strömungsmechanik

Vorschau Windenergie spielt eine entscheidende Rolle für eine umweltfreundliche, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung. Doch eine Herausforderung bleibt – die Vereisung von Rotorblättern.

Veröffentlichungsdatum 1. Januar 2023

Stichwörter Klimawandel, Industrie, Umweltwissenschaften, Finanzen, stereoanlage, windkraft

Artikel Ein neues Forschungsprojekt mit dem Namen MicroIce geht ein hartnäckiges Problem der windkraft an: die Vereisung von Rotorblättern. Unter der Leitung des fraunhofer institut für Solare Energiesysteme ISE in Deutschland untersucht die Initiative, wie speziell entwickelte Beschichtungen die Eisbildung verringern und die Effizienz der windkraftanlagen bei Kälte verbessern könnten.

Eisansatz an windkraftanlagen birgt erhebliche Risiken: Er kann die Stromerzeugung unterbrechen, die strukturelle Stabilität beeinträchtigen und durch herabfallende Eisteile Gefahren verursachen. Besonders im Winter, wenn ein unterbrechungsfreier Betrieb oft schwierig ist, verschärfen sich diese Probleme.

Die Erkenntnisse aus MicroIce könnten zu widerstandsfähigeren windkraftturbinen in kalten Regionen führen. Bei Erfolg könnten die Beschichtungen den Wartungsaufwand verringern und die Energieausbeute in den Wintermonaten steigern. Die Forschung läuft weiter – mit potenziellen praktischen Anwendungen am Horizont.