Dramatische Finishes und Rekorde beim 36. Trierer Neujahrslauf

Admin User
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Eine Gruppe von Kindern beim Marathonlauf, mit einer roten Fahne und Bäumen im Hintergrund.

Kein Deutscher gewinnt beim Neujahrslauf in Trier - Dramatische Finishes und Rekorde beim 36. Trierer Neujahrslauf

Der 36. Trierer Neujahrslauf bot dramatische Finishes und Rekordleistungen

Florence Niyonkuru aus Ruanda und Emil Danielsson aus Schweden sicherten sich die Siege bei den Frauen- bzw. Männerwettbewerben des 36. Trierer Neujahrslaufs. Für die schwedischen Läufer markierte der Triumph im Männerrennen den ersten Erfolg seit Beginn der Veranstaltung.

Emil Danielsson dominierte das 5-Kilometer-Rennen der Männer mit einer neuen Streckenbestzeit von 13:38 Minuten. Auf Platz zwei folgte Herbert Kibet aus Uganda, während Pieter Sisk aus Belgien Dritter wurde. Bester Deutscher war Samuel Fitwi auf Rang acht mit einer Zeit von 13:50 Minuten. Amanal Petros, deutscher Marathon-Rekordhalter und WM-Vizemeister, belegte Platz neun.

Im 5.000-Meter-Lauf der Frauen feierte Ruanda einen Doppelsieg: Florence Niyonkuru gewann in 15:26 Minuten und setzte sich im Spurt knapp mit zwei Sekunden Vorsprung gegen ihre Landsfrau Emeline Imanizabayo durch. Lisa Rooms aus Belgien komplettierte als Dritte das Podest. Beste Deutsche war Vanessa Mikitenko, die in 15:59 Minuten als Zweite ins Ziel lief. Die Olympia-Finalistin im 3.000-Meter-Hindernislauf, Gesa Krause, belegte mit 16:19 Minuten Platz sechs.

Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die internationale Klasse des Teilnehmerfelds – seit 2013 hatte kein deutscher Athlet mehr den Sieg errungen.

Während Schweden im Männerrennen für einen Rekord sorgte, glänzte Ruanda mit einem Doppelerfolg bei den Frauen. Trotz starker Leistungen verpassten die deutschen Läuferinnen und Läufer den Sprung auf das oberste Podest. Die Ergebnisse festigen den Ruf des Trierer Neujahrslaufs als Magnet für weltklasse Leichtathletik.