„Die Hexenkuh“ in Wiesbaden: Ein weihnachtliches Märchen mit Biss und Charme

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Eine Bühne mit einem geschmückten Weihnachtsbaum, zwei Schneemannpuppen, einem Fernseher auf einem Tisch, einem roten Teppich, zwei Türen, Fotorahmen an der Wand und dem Text "OPPO" oben.

„Die Hexenkuh“ in Wiesbaden: Ein weihnachtliches Märchen mit Biss und Charme

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden präsentiert sein Festivals-Highlight 2024: eine temperamentvolle Bühnenfassung von Michael Endes „Die Hexenkuh“. Bis Silvester fast 50 Mal aufgeführt, verbindet die Inszenierung weihnachtlichen Zauber mit scharfem Humor und einer modernen Note. Familien sind eingeladen, ein Märchen zu erleben, das verspieltes Chaos mit einer klaren moralischen Botschaft vereint.

Die Produktion beginnt mit einem spektakulären Auftakt: Rauch steigt aus dem Orchestergraben, die Band hebt sich in Sichtweite, und das Publikum reagiert sofort auf die immersiven Effekte. Die musikalischen Nummern setzen auf bewusste Übertreibung – Gesang, der fast schmerzhaft daneben klingt, doch gerade dadurch seinen eigenen, störrischen Charme entfaltet.

Die Wiesbadener Adaption von „Die Hexenkuh“ läuft bis zum 31. Dezember und bietet Familien einen festlichen Ausflug in die Welt des Theaters. Die Mischung aus Slapstick, mutiger Bühnenregie und einer zeitgemäßen Umwelbotschaft verleiht dem klassischen Märchenstoff eine frische Kante. Karten sind noch für die Silvester-Matinee sowie frühere Vorstellungen erhältlich.