Deutsche Bahn rüstet sich mit Winterplan gegen neue Extremwetter-Krisen
Lotta BrandtDeutsche Bahn rüstet sich mit Winterplan gegen neue Extremwetter-Krisen
Deutsche Bank kündigt verstärkte Wintervorbereitungen nach Kritik an Sturm Elli an
Nach massiver Kritik an ihrem Krisenmanagement während des Sturms Elli hat die Deutsche Bank umfassende Maßnahmen für den Winter angekündigt. Das extreme Wetter hatte zu schweren Behinderungen geführt und zahlreiche Fahrgäste auf langen Reisen festgesetzt. Konzernchefin Evelyn Palla verteidigte zwar das Vorgehen des Unternehmens, versprach aber gleichzeitig Verbesserungen für künftige Extremwetterlagen.
Während des Sturms betonte Palla, die Sicherheit der Reisenden habe stets höchste Priorität gehabt. Gleichzeitig räumte sie ein, dass unvorhersehbare Wetterbedingungen die Lage zusätzlich erschwert hätten. Da nicht alle Fahrgäste ihre Fahrten stornieren konnten, mussten viele stundenlange Verspätungen in Kauf nehmen.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erkannte die Herausforderungen an, vor denen die Deutsche Bank stand, und lobte zugleich den Einsatz der Mitarbeiter, die sich um die Wiederherstellung des Betriebs bemühten. Das Unternehmen legte nun einen detaillierten Winterplan vor, um ähnliche Probleme künftig zu vermeiden.
Über 14.200 Mitarbeiter sollen künftig dafür sorgen, dass Bahnsteige und Gleise schneller geräumt werden. Zusätzlich werden Schneepflüge und schwere Lokomotiven an neuralgischen Punkten des Netzes stationiert. Die Anzahl der Weichenheizungen und Schutzabdeckungen wird erhöht, um Eis- und Schneeablagerungen zu verhindern. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden vorsorglich angepasst, und Testfahrten mit schweren Dieselloks sollen den Zustand der Strecken überprüfen.
Für gestrandete Reisende werden in großen Knotenpunkten wie Hamburg, Hannover, Kassel und Berlin Übernachtungszüge bereitstehen. Zudem will die Deutsche Bank ihre Krisenreaktion überarbeiten, um bei künftigen Stürmen die Koordination zu verbessern.
Die neuen Maßnahmen zielen darauf ab, Verspätungen zu verringern und die Sicherheit der Fahrgäste bei Extremwetter zu erhöhen. Die Auswertung des Sturms Elli wird weitere Anpassungen prägen. Das Unternehmen versichert, auf die kommenden Herausforderungen besser vorbereitet zu sein.
