Bundespolizei verlagert Reservekräfte an Grenzen – Kritik an Sicherheitslücken wächst

Bundespolizei verlagert Reservekräfte an Grenzen – Kritik an Sicherheitslücken wächst
Die jüngste Entscheidung der Bundesregierung, Reservebeamte der Bundespolizei an Deutschlands Grenzen zu verlegen, hat Kritik ausgelöst. Der CDU-Politiker Armin Laschet argumentierte, der Schritt schwäche die Sicherheit an Bahnhöfen und Flughäfen, da Beamte von zentralen Standorten abgezogen würden. Unterdessen bildet die Bundespolizeiakademie weiterhin neue Kräfte aus, um sie auf komplexe Herausforderungen vorzubereiten – von Grenzsicherung bis hin zu sozial schwierigen Einsatzlagen.
Mitte September hatte Innenministerin Nancy Faeser vorübergehende Grenzkontrollen angeordnet, um illegale Migration einzudämmen. Die Maßnahme löste bei der Polizeigewerkschaft Bedenken aus, es könnte in anderen kritischen Bereichen zu Personalengpässen kommen. Die nun an die Grenzen verlegten Reservekräfte waren zuvor an stark frequentierten Knotenpunkten wie Flughäfen und Bahnhöfen im Einsatz.
Die Bundespolizeiakademie in Lübeck mit sieben Ausbildungsstandorten – darunter einer in Walsrode – bereitet jährlich rund 1.000 Beamte auf anspruchsvolle Aufgaben vor. Das Training umfasst hochkonfliktträchtige Szenarien wie Demonstrationen, Flughafensicherheit oder die Bewältigung von Stresssituationen in überfüllten Verkehrsdrehscheiben. Zudem werden interkulturelle Kompetenz und der Umgang mit ethischen Dilemmata vermittelt, insbesondere bei der Durchsetzung strenger behördlicher Entscheidungen.
Künftige Anwärter durchlaufen ein strenges Auswahlverfahren, das sowohl fachliche Fähigkeiten als auch persönliche Integrität prüft, um Extremismus und Diskriminierung vorzubeugen. Zum Lehrplan gehören der Umgang mit marginalisierten Gruppen, Abschiebungen und emotional belastenden Fällen. Thomas Müller, seit 2020 Leiter der Öffentlichkeitsarbeit an der Akademie Walsrode, betonte die wachsenden Anforderungen an die Beamten und verwies auf laufende Einstellungsinitiativen zur Stärkung des Personals.
Zu den Kernaufgaben der Bundespolizei zählen innere Sicherheit, Grenzsicherung und die Vollstreckung von Abschiebungen. Trotz des erhöhten Drucks bleibt die Behörde darauf fokussiert, Stabilität in allen Einsatzbereichen zu wahren.
Die Verlegung der Beamten hat die Debatte über die Ressourcenverteilung innerhalb der Bundespolizei verschärft. Mit Ausbildungsprogrammen, die sowohl operative als auch ethische Herausforderungen abdecken, versucht die Behörde, Grenzsicherung und ihre weiteren Aufgaben in Einklang zu bringen. Gleichzeitig werden die Rekrutierungsbemühungen intensiviert, um den steigenden Anforderungen in Migrationskontrolle und öffentlicher Sicherheit gerecht zu werden.

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