Braunschweig bleibt bis 2026 engagierte Fairtrade-Stadt mit breiter Unterstützung
Noah WeberBraunschweig bleibt bis 2026 engagierte Fairtrade-Stadt mit breiter Unterstützung
Braunschweig hat seinen Status als Fairtrade-Stadt für weitere zwei Jahre verlängert. Die Stadt erhielt den Titel erstmals 2014 und hat seitdem ihr Engagement für faire Handelspraktiken kontinuierlich ausgebaut. Eine aktuelle Überprüfung bestätigte, dass sie nach wie vor alle fünf zentralen Kriterien für die Auszeichnung erfüllt.
Das Engagement Braunschweigs für fairen Handel wird von einem Steuerungsgremium koordiniert, dem lokale Gruppen angehören. Dazu zählen Vertreter aus Wirtschaft, gemeinnützigen Organisationen und – seit 2025 – auch die Technische Universität Braunschweig, die selbst den Status einer Fairtrade-Universität trägt. Aufgabe des Gremiums ist es, die weitere Entwicklung zu begleiten und die Einhaltung der Kampagnenstandards zu gewährleisten.
Ein zentraler Baustein der Braunschweiger Initiative ist die öffentliche Beteiligung. Ehrenamtliche organisieren Aufklärungskampagnen, während lokale Medien über fairen Handel informieren. Die Stadt fördert zudem Veranstaltungen wie die Fairtrade-Woche oder die Reihe Impact Biz Kits, um die Teilhabe zu stärken. Fair gehandelte Produkte sind in Braunschweig flächendeckend erhältlich: Geschäfte, Cafés und Restaurants führen Waren mit ethischen Standards, und selbst bei offiziellen städtischen Anlässen – etwa Empfängen – wird Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. Ein Ratsbeschluss unterstreicht die verbindliche Unterstützung der Kommune für die Bewegung.
Mit der erneuten Anerkennung wird Braunschweig den fairen Handel mindestens bis 2026 weiter fördern. Steuerungsgremium, öffentliche Initiativen und lokale Unternehmen tragen gemeinsam dazu bei, das Engagement der Stadt aufrechtzuerhalten. Im Fokus stehen dabei weiterhin ethische Beschaffung, Bildung und die Einbindung der Bürgerschaft.
