Brandenburgs provokante Instagram-Todesanzeige spaltet die Öffentlichkeit

Admin User
2 Min.
Ein alter roter Zug mit einem Mann in einem schwarzen Anzug, der an der Tür steht und posiert, mit einem Bahnhofsgebäude auf der rechten Seite und einem roten Feuerlöscher im Vordergrund.

Ministerium Warnt mit Todesanzeige gegen Silvester-Feuerwerk - Brandenburgs provokante Instagram-Todesanzeige spaltet die Öffentlichkeit

Brandenburgs Innenministerium löst mit provokanter Instagram-Botschaft über illegale Feuerwerkskörper Debatte aus

Das Ministerium veröffentlichte einen auffälligen Beitrag im Stil einer Todesanzeige, der den fiktiven Tod eines Mannes namens Marc Brandenburch an Silvester bekanntgab. Später bestätigten Beamte, dass Innenminister René Wilke (SPD) den umstrittenen Post mit einem "Gefällt mir" markiert hatte.

Die Instagram-Veröffentlichung des Ministeriums imitierte eine klassische Traueranzeige und warnte vor den Gefahren illegaler Böller. Mit einem erfundenen Namen und Datum sollte der Beitrag starke Emotionen wecken und eine Diskussion anstoßen. Während einige Nutzer den Ansatz als geschmacklos kritisierten, lobten andere die deutliche Botschaft.

Das Ministerium verteidigte den Post und räumte ein, bewusst provokant vorgegangen zu sein. Gleichzeitig erinnerte es an einen realen Todesfall in Kremmen im vergangenen Jahr und rief dazu auf, auf illegale oder selbstgebaute Feuerwerkskörper zu verzichten. Unterdessen teilte die Gewerkschaft der Brandenburgischen Polizei dieselbe Nachricht auf ihrem eigenen Instagram-Kanal.

Berichten aus dem Jahr 2025 zufolge hatte René Wilke, Brandenburgs Innenminister, den Beitrag mit einem Like versehen. Das Ministerium erkannte zwar die gespaltenen Reaktionen an, blieb aber bei seinem Ziel, für die Risiken zu sensibilisieren.

Seit seiner Veröffentlichung sorgt der Post für sowohl Kritik als auch Zustimmung. Die Behörden betonen weiterhin die Gefahren illegaler Feuerwerkskörper und verweisen auf vergangene Tragödien als Mahnung. Die Debatte über die Vorgehensweise des Ministeriums hält derweil an.