Bischof Meier ruft zu Mut und Hoffnung gegen Extremismus auf

Admin User
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Menschen protestieren auf einer Straße und halten Plakate in den Händen, im Hintergrund sind Gebäude, Bäume, Laternenpfähle und der Himmel zu sehen.

Bischof Dominicus ruft zu demokratischem Engagement auf - Bischof Meier ruft zu Mut und Hoffnung gegen Extremismus auf

Dominicus Meier, der katholische Bischof von Osnabrück, hat zum Jahresende 2025 zu neuem Mut in Gesellschaft und Kirche aufgerufen. In seiner Silvesterpredigt im Osnabrücker Dom rief er die Menschen dazu auf, Resignation abzulehnen und sich der Hoffnung zuzuwenden. Seine Botschaft fiel in eine Zeit, in der die Stadt das Ende des Heiligen Jahres 2025 beging, das unter dem Motto 'Pilger der Hoffnung' stand.

Bischof Meier erinnerte an die Werte, die 'Pilger der Hoffnung' prägen: ein Engagement für Verständigung, friedliche Konfliktlösung sowie Respekt vor unterschiedlichen Religionen und Kulturen. Er betonte, dass diese Menschen Freiheit und demokratische Grundsätze aktiv gestalten – nicht durch Passivität, sondern durch Einsatz.

Der Bischof warnte vor dem Erstarken des Extremismus und forderte entschlossenes Handeln. Für das Jahr 2026 mahnte er Christen an, Hoffnung durch konkrete Taten zu beweisen. In seiner Predigt bezog er sich nicht auf lokale Politiker wie Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter oder den SPD-Kandidaten Robert Alferink, der im November 2025 nominiert worden war. Meiers Appell folgte auf ein Jahr der Besinnung während des Heiligen Jahres. Er bestand darauf, dass Hoffnung in sichtbares Engagement münden müsse – sowohl in der Kirche als auch in der Gesellschaft.

Die Ansprache des Bischofs unterstrich die Notwendigkeit, Extremismus aktiv entgegenzutreten und Verzweiflung keine Chance zu geben. Seine Worte setzten einen Ton der Entschlossenheit, mit dem Osnabrück in das Jahr 2026 startet. Nun liegt es an Einzelnen und Gemeinschaften, die Ideale der 'Pilger der Hoffnung' in die Tat umzusetzen.