Ausstellung in Soltau zeigt bewegende Schicksale von Flucht und Vertreibung

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Ein Plakat mit Schiffen, Booten, Häusern, einer Hütte, Pfählen, einer Flagge und Wasser.

Ausstellung in Soltau zeigt bewegende Schicksale von Flucht und Vertreibung

Neue Ausstellung in Soltau vereint Geschichten von Flucht und Vertreibung über fast ein Jahrhundert

2026 eröffnet in Soltau die Ausstellung „Sieh mich an – Das Gesicht der Flucht“, die persönliche Schicksale von Menschen zusammenbringt, die durch Krieg, Umsiedlung und Vertreibung ihre Heimat verloren haben. Darunter ist auch Irene Bomblat, die im Eröffnungsjahr der Ausstellung ihren 100. Geburtstag feiern wird.

Das Projekt entstand aus einer Initiative des Asylkreises Haltern am See, der ursprünglich Biografien von Flüchtlingen aus dem Ruhrgebiet sammelte. Mit der Zeit entwickelte es sich zu einer Wanderausstellung, die zeigt, wie Vertreibung das Leben über Generationen geprägt hat.

Zwei Monate lang bleibt die Schau in Soltau und lädt zum Nachdenken über die langfristigen Folgen von Flucht ein. Durch die Verbindung historischer Dokumente mit lebendigen Geschichten soll sie Geschichten bewahren, die sonst in Vergessenheit geraten könnten. Wer noch eigene Beiträge leisten möchte, kann sich bis zur Eröffnung an das Heimatmuseum Soltau wenden.