15 May 2026, 16:17

Warnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm

Große Menschenmenge demonstriert vor einem Gebäude in Berlin und hält Schilder mit Barrikaden und Fahrrädern in der Nähe.

Warnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm

Warnstreiks im Nahverkehr: Hannover und Göttingen betroffen

In Hannover und Göttingen werden Beschäftigte des öffentlichen Nahverkehrs in den kommenden beiden Tagen zu Warnstreiks aufrufen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Aktion folgt auf festgefahrene Tarifverhandlungen. Mitarbeiter aus Bus- und Straßenbahnbetrieben beteiligen sich an Streikposten; in beiden Städten sind zudem Kundgebungen geplant.

In Göttingen beginnen die Arbeitsniederlegungen früh: Am 19. und 20. Mai bilden sich ab 4:30 Uhr Streikposten. Beschäftigte der Göttinger Verkehrsbetriebe streiken an beiden Tagen, unterstützt von RegioBus-Kollegen. Für 9:30 Uhr ist am selben Morgen eine Kundgebung am Betriebshof des Verkehrsunternehmens vorgesehen.

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In Hannover legen Mitarbeiter der Üstra am 20. und 21. Mai die Arbeit nieder. Am 20. Mai zieht eine Demonstration um 10:30 Uhr durch die Innenstadt, am Folgetag versammeln sich die Streikenden am Depot Glocksee.

Stefanie Weiß, stellvertretende Landesbezirksleiterin von ver.di in Niedersachsen-Bremen, kritisierte die Arbeitgeber scharf, weil diese zu keinem Kompromiss bereit seien. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 1. Juni angesetzt.

Durch die Streiks kommt es in beiden Städten zu Einschränkungen im Bus- und Straßenbahnverkehr. Die Beschäftigten fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen; die Gespräche sollen Anfang Juni fortgesetzt werden. Pendler müssen während der Arbeitskampfmaßnahmen mit Verspätungen rechnen.

Quelle