Vier Festnahmen nach tödlicher Schießerei in Mexiko-Stadt – Drogen und Motorräder beschlagnahmt
Noah WeberVier Festnahmen nach tödlicher Schießerei in Mexiko-Stadt – Drogen und Motorräder beschlagnahmt
Die Polizei von Mexiko-Stadt hat vier Männer festgenommen, die mit einer tödlichen Schießerei im Stadtteil Santa Cruz Meyehualco in Verbindung gebracht werden. Die Verdächtigen im Alter zwischen 20 und 37 Jahren wurden in Iztapalapa festgesetzt, nachdem Beamte sie dabei beobachtet hatten, wie sie verdächtige Pakete von Motorrädern aus austauschten. Die Behörden gehen davon aus, dass sie für den Tod von zwei Personen am 5. März verantwortlich sein könnten.
Die Ermittlungen begannen nach der Schießerei, bei der zwei Menschen in Santa Cruz Meyehualco getötet worden waren. Die Polizei leitete eine Fahndung ein und identifizierte die mutmaßlichen Täter, die mit zwei Motorrädern – einem weiß-roten und einem schwarz-weißen – vom Tatort geflohen waren.
Später entdeckten die Beamten die Motorräder im Stadtteil La Polvorilla. Dort beobachteten sie, wie die Verdächtigen Pakete übergaben, die vermutlich Drogen enthielten. Bei einer Durchsuchung der Männer wurden 60 kleine Plastiktütchen mit einer grünen, trockenen Substanz gefunden, die Marihuana ähnelte, sowie drei Mobiltelefone.
Die vier Festgenommenen – 20, 22, 26 und 37 Jahre alt – wurden über ihre verfassungsmäßigen Rechte informiert. Der älteste Verdächtige war bereits 2020 wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt worden. Sämtliche beschlagnahmten Gegenstände, darunter die Motorräder, wurden der Staatsanwaltschaft für weitere Untersuchungen übergeben.
Die Verdächtigen bleiben in Untersuchungshaft, während die Behörden die Beweislage prüfen. Die beschlagnahmten Drogen und Motorräder werden rechtlich bewertet, um einen möglichen Zusammenhang mit der Schießerei zu klären. Die Polizei ermittelt weiterhin im Fall und prüft mögliche zusätzliche Anklagepunkte.






